Wolmirstedt. Rita Mittendorf, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, wertet den Einzug der Johannes-Gutenberg-Schule Wolmirstedt in die Endrunde des Deutschen Schulpreises 2011 als großen Erfolg. "Die Arbeit an dieser Schule zeigt, dass Ganztagsschulen mit guten Konzepten hervorragende Ergebnisse erbringen können." Zwanzig Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet sind von einer Jury für die Endrunde ausgewählt worden. Die Anwärter rekrutieren sich aus einem Pool von 119 Bewerbungen. Mit Januarbeginn werden die TOP 20 an Ort und Stelle besucht und begutachtet. Dazu führen Juryteams Gespräche mit der Schulleitung, Lehrern, Schülern und Eltern, besuchen den Unterricht, hospitieren bei Projekten. Im Anschluss nominiert die Jury bis zu 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis. Alle nominierten Schulen nehmen an der feierlichen Preisverleihung Anfang Juni in Berlin teil.

Seit fünf Jahren loben die Robert-Bosch- und die Heidehof-Stiftung diesen Preis aus. Er ist mit insgesamt 230 000 Euro Preisgeld der höchstdotierte Schulwettbewerb in Deutschland. Der Hauptpreis ist mit 100 000 Euro ausgestattet. Es werden weitere Preise mit einem Volumen von 130 000 Euro verliehen.

Grundlage für die Auszeichnung ist ein umfassendes Bildungsverständnis. Dabei orientiert sich die Jury an sechs Qualitätsmerkmalen: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution.