Die Auswirkungen der teils extremen Witterung haben auch vor der Schießanlage des Schützenvereines Heide Burgstall nicht haltgemacht. Bei einem Arbeitseinsatz am vergangenen Sonnabend wurde dem Schneebruch zu Leibe gerückt.

Burgstall. Der Winter in seiner extremen Art hat nicht nur Straßenschäden großen Ausmaßes verursacht. Auch die Wälder sehen mit den durch Schneelast bedingten Baumschäden teilweise verheerend aus.

Das musste auch der Vorsitzende des Burgstaller Schützenvereines, Fred Stoike, bei einem Kontrollgang auf dem Schießplatz des Vereines feststellen. Entwurzelte Bäume, abgebrochene Baumkronen, kurz ein Chaos beträchtlichen Ausmaßes auf dem gesamten Gelände. Auch die Dächer der Unterstände waren arg in Mitleidenschaft gezogen worden.

"Aufräumen ist ohne den massiven Einsatz von Kettensägen nicht möglich", so das erste Fazit von Fred Stoike.

In seiner Not wandte er sich an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mit der Bitte um Unterstützung. Es traf sich gut, dass einige von ihnen gerade den Kettensägeschein abgelegt hatten. Bislang fehlte allerdings der Umgang mit der Säge in der Praxis.

Am Sonnabend eilten deshalb sieben Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr den Schützen zu Hilfe, unter ihnen der gelernte Forstfachmann Wieland Hahn. Auch der stellvertretende Ortswehrleiter Enrico Hahn war mit von der Partie. "Dieser Einsatz wird nicht der letzte gewesen sein, denn es wartet noch viel Arbeit, bis der gesamte Platz wieder ohne Gefahr begangen werden kann", bedankte sich Fred Stoike bei den freiwilligen Helfern.