Barleben. Bis vor kurzem war die Situation im Mittelabschnitt des Breiteweges so, dass die Nutzer der Fahrzeuge der OhreBus nach Wolmirstedt oder Magdeburg ohne jeglichen Witterungsschutz auskommen mussten. Vor allem Schulkinder mussten bei Regen ohne Unterstellmöglichkeit auf die Abfahrt der Busse warten. Das hat sich nun durch die Aufstellung zweier vielleicht einen Deut zu hoch geratener Wartehäuschen geändert. Auf Grund ihrer finanziellen Situation (Haushaltssicherungskonzept) sah die Gemeinde von der Aufstellung zweier exklusiver Wartehallen ab. Als Alternative wurde Katalogware beschafft und aufgestellt. Dadurch werden Haushaltsmittel in erheblichem Umfang einge-spart.

Bestandteil der Planungen zur Umgestaltung des Mittelabschnittes des Breiteweges zu einer Flaniermeile mit hoher Aufenthaltsqualität war auch die Errichtung von zwei attraktiven Bushaltepunkten. Was die Ausführung dieser Wartebereiche anbelangte, sollten ursprünglich Überdachungen errichtet werden, die sich von der Formgestaltung her an die übrigen Stadtmöbel aus Edelstahl anlehnen. In einer Sitzung des Ortschaftsrates wurden durch den Sanierungsbeauftragten der Gemeinde, Henri Gnauert, zwei Verfahrensweisen zur Beschaffung der Wartebereiche aufgezeigt. Es bestand erstens die Möglichkeit, sich für eine Neuentwicklung – angelehnt an die bestätigten Ausstattungselemente (Straßenlaternen, Bänke, Papierkörbe, Fahrradständer) – zu entscheiden oder zweitens eine höherwertige Buswartehalle aus dem Katalog zu bestellen. Der Ortschaftsrat entschied sich zunächst für die erste Variante. Durch die Liste von Einsparmaßnahmen wurde diese Beschlussfassung aufgehoben und höherwertige Wartehäuschen aus schon vorhandenen Angeboten (Katalogware) beschafft und aufgestellt.