Die Leibniz-Schule öffnete am Sonnabend ihre Pforten für Besucher. Viele Kinder und Eltern interessierten sich sehr für die Angebote der Schule und ließen sich von Schülern und Fachlehrern informieren.

Wolmirstedt. Französisch-Lehrerin Gerhild Schmidt hatte an diesem Tag den Hut auf. "Die ganze Organisation hat sich gelohnt", strahlt sie angesichts des regen Besucherandrangs, denn viele Kinder, die jetzt noch die vierte Klasse besuchen, zeigten Interesse am künftigen Besuch der Leibniz-schule. "Ich möchte eigentlich lieber aufs Gymnasium", sagt Miriam Jansen aus Lindhorst, aber schauen wollte sie trotzdem. Ihre Freundin Luise Hillert aus Colbitz hingegen ist sich sicher: "Ich möchte hier in die Schule gehen." Für die beiden Mädchen ist nichts entschieden, aber an diesem Tag der Offenen Tür haben sie viel über das Leben in der Leibniz-schule erfahren. Im Geschichtsunterricht beispielsweise bauen Schüler sogar eine Ritterburg nach. Pascal Krüger und Felix Briesemeister aus der sechsten Klasse haben mit ihrer Lehrerin Katrin Franke so eine Burg gebaut und zeigen sie beim Tag der offenen Tür.

"Unser Bestreben ist es, dass möglichst alle Schüler das Klassenziel erreichen", sagt Gerhild Schmidt. Dafür bietet die Schule Förderunterricht für Schüler mit Teilleistungsschwächen an. Andererseit werden auch die leistungsstarken Schüler besonders gefördert, vor allem in den Fächern Englisch und Französisch. "Möglichst viele Schüler sollen den erweiterten Realschulabschluss erreichen, der den Besuch einer weiterführenden Schule ermöglicht", formuliert Gerhild Schmidt. "Kleine Klassen mit etwa 16 Schülern machen so eine Förderung möglich." Besonders stolz ist Gerhild Schmidt auf die Arbeit der Schulsozialarbeiterin Franziska Starke, die sich um alle Probleme jenseits der Rechenwege und Aufsatzthemen kümmert. "Hoffentlich bleibt sie uns lange erhalten."

Liza Sperling und ihrer Mutter Anke gefällt das Klima der Schule. "Man spürt, dass hier die Kinder im Mittelpunkt stehen", sagt die Mama. Liza freut sich schon sehr auf die fünfte Klasse, weil sie dann Leibniz-Schülerin wird.

Nicht nur die Lehrer nahmen sich Zeit für Schüler und Eltern, auch die Schüler präsentierten ihre Schule. Die Verkehrshelfer, die jeden Morgen Schüler über die Kreuzung bringen, führten diesmal Eltern und Kinder durchs Schulhaus. Aysa aus der siebten Klasse machte sich mit ihren Freundinnen in der Küchezeile der Cafeteria zu schaffen und buk Waffeln, die von den Besuchern gern genommen wurden.

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