Wolmirstedt. Die "Schützenhilfe" im vergangenen Jahr hat deutlich gemacht: Die Vereine unter dem Dach des Deutschen Schützenbundes, damit auch der Kreisschützenverein Ohrekreis, leisten Beachtliches. Ihr gesellschaftliches Engagement auch in den vergangenen zwölf Monaten ist enorm.

In Wolmirstedt zum Beispiel wird seit Jahren ein sogenanntes Benefiz-Schießen veranstaltet. So kamen im Oktober des vergangenen Jahres beim inzwischen 12. Benefizschießen nicht weniger als 1156 Euro zusammen. Das Geld ging komplett an das Elternhaus für krebskranke Kinder nach Magdeburg.

Dieses beispielhafte Engagement wurde nun noch einmal besonders gewürdigt. Monatlich prämiert der Deutsche Schützenbund gemeinsam mit der Deutschen Schützenzeitung einen sozial, gesellschaftlich oder kulturell besonders engagierten Schützenverein bzw. -kreis und vergibt das begehrte Prädikat "Schützenhilfe-Verein des Monats".

Der Kreisschützenverband wurde im Monat Januar nachträglich mit diesem Preis geehrt. In der Laudatio heißt es: Die Schützen des "Ohrekreises" veranstaltet seit vielen Jahren mit großem Erfolg Benefizschießen, die dadurch erzielte Spendensumme bewegt sich alljährlich im vierstelligen Bereich. Der Erlös kommt verschiedenen sozialen Einrichtungen in der Region ebenso zu Gute wie einzelnen Patienten, die eine teure Spezialbehandlung benötigen und deren Krankenkasse zuvor eine Kostenübernahme abgelehnt hat. Der langjährige Einsatz der engagierten Schützinnen und Schützen aus dem Ohrekreis war dem Deutschen Schützenbund nun diese besondere bundesweite Auszeichnung wert. Der Präsident des Deutschen Schützenverbandes, Josef Ambacher, sprach Kreisschützenmeister Kurt Flohr Lob und Anerkennung aus.

Die Anerkennung gewinnt noch an Bedeutung, wenn man weiß, dass der Deutsche Schützenbund der älteste und viertgrößte Spitzensportverband der Bundesrepublik mit knapp 1,5 Millionen Mitgliedern in 20 Landesverbänden und über 15000 Vereinen ist.