Wolmirstedt. Eine gewaltige Ölspur hat am Sonnabend die Freiwillige Feuerwehr Wolmirstedt und Farsleben lange in Atem gehalten. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden, zehn Kameraden waren dabei mit drei Fahreugen vor Ort, um den Schaden zu beheben .

Nach Aussagen von Ortswehrleiter Enrico Rolle und seinem Stellvertreter Marko Reinhardt, die gemeinsam den Einsatz leiteteten, zog sich die Ölspur über eine Gesamtstrecke von 350 Metern vom Bahnübergang über die Triftstraße bis hin zu einem Supermarkt. Ursache für die gewaltige Ölspur war ein Pkw. Das Fahrzeug, so Augenzeugen, muss offensichtlich beim Überfahren des Bahnüberganges mit der Ölwanne aufgesetzt haben, wodurch ein Leck geschlagen wurde. "Der Fahrzeugführer hat den Schaden offensichtlich viel zu spät bemerkt", so der Ortswehrleiter, "dadurch diese lange Ölspur." Die Sorge von Enrico Rolle ist zu verstehen, wenn man weiß, dass Ölspuren eine rutschige Fahrbahn verursachen und somit eine Verkehrsgefährdung darstellen, "die in der Vergangenheit nicht selten zu Folgeunfällen geführt hat."

Genau um 10.39 Uhr wurden die beiden Wehren am Sonnabend alarmiert, wobei der gesamte Streckenabschnitt gesperrt werden musste. Gegen 12.30 Uhr war die Straße wieder befahrbar.

Zur Reinigung brachten die Kameraden zuvor verschiedene Bindemittel zum Einsatz, die auf die Ölspur aufgetragen, mit dem Piassavabesen anschließend eingekehrt und dann wieder aufgenommen und entsorgt wurden.