Premiere feierte am Freitag ein Empfang des Vorstands des Groß Santersleber Sportvereins. Mehr als 50 Sponsoren und Ehrengäste folgten der Einladung. Der Verein bilanzierte die Erfolge des vergangenen Jahres und informierte über die Pläne für 2011.

Groß Santersleben. "Das war ein rundum gelungener Abend", würdigte der SV-Vorsitzende Eckhard Marschke gestern die gute Resonanz. Viele Sponsoren, die Leiter von Kita und Feuerwehr, Vertreter der Volkssolidarität, des örtlichen Rassegeflügelzuchtvereins sowie ehrenamtliche Förderer und Mitglieder hatten sich unter die Gäste gemischt, zu denen auch Ortsbürgermeister Andy Zacke sowie der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes Günter Wielinski zählten. Mit einer Dia-Show hielt der Verein Rückschau auf das 2010 Erreichte, dazu zählten die Sanierung des Sportlerheims, der Bau eines zweiten Sportplatzes sowie mehrerer Sportanlagen (siehe Kasten). Marschke betonte, dass die Vereinslagen der Öffentlichkeit über Vereinsgrenzen hinaus zur Verfügung stehen. "Das zählt zu unserem Konzept. Wir wollen nicht nur Sportzentrum, sondern auch ein Dorfzentrum für alle ein", unterstrich der SV-Vorsitzende und ergänzte: "Mit dieser Veranstaltung möchte der Verein all jenen einmal ausdrücklich Danke sagen, die uns in den letzten zwei Jahren geholfen haben. Besonderen Dank richte ich an die Gemeinde und heutige Ortschaft Groß Santersleben, die durch den Kauf des Grundstücks das Bolzplatzprojekt erst möglich gemacht hat." Marschke erinnerte daran, dass der Verein trotz erheblicher öffentlicher Förderung und vieler geleisteter Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder bei der Sanierung des Sportlerheims sowie bei der Realisierung des Bolzplatzes einen Kredit in Höhe von 20 000 Euro aufnehmen musste. "Der Verein hat einen ausgeglichen Haushalt muss aber die Kredittilgung stemmen. Dieses Geld fehlt natürlich für die Sportarbeit und hier wiederum der Förderung des Nachwuchses. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir als der SV ¿Santos‘ dies mit der tollen Unterstützung unserer Förderer auch in Zukunft schultern können", erklärte Marschke.

Bis zur neuen Spielsaison sollen sämtliche Arbeiten auf den Nebenanalgen des beeindruckenden Vereinsgeländes abgeschlossen sein. Marschke berichtete: "Der neue Sportplatz ist gedüngt und besät. Sobald das Wetter im Frühling aufbricht, werden Nebenanlagen wie der Ballfangzaun oder die Trainerkabinen aufgestellt. Die Volleyball- und Basketballanlage werden fertiggestellt. Der Container des früheren Jugendclubs wird von der Mittelstraße auf einen Standort zwischen den beiden Sportplätzen umgesetzt. Am Eingang an der Kirchseite wird in Zusammenarbeit mit der Kita ein Umweltprojekt realisiert. In Absprache mit der Gemeinde wird eine Windkraftforma durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen einen grünen Strauch und Baumgürtel um das ganze Gelände pflanzen" (siehe Skizze). Darüber hinaus informierte der Vorstand über die Höhepunkte für 2011 (siehe Kasten).

Bilder