Ein Schriftzug aus Edelstahl und ein Aushangkasten mit Beleuchtung sind das I-Tüpfelchen der neuen Einfriedung der Grundschule am Breiteweg in Barleben, die in diesen Tagen fertiggestellt wird. Die Kommune konnte für diese Baumaßnahme auf pauschale Mittel aus dem Konjunkturpaket II zurückgreifen.

Barleben. Das Anstrahlen der rostroten Klinkermauer (für die ausdrücklich salpeterfreie Ziegelsteine Verwendung fanden) bei Dunkelheit findet nicht statt. Die Anregung aus dem Ortschaftsrat wird laut Bau- und Ordnungsamt nicht in die Tat umgesetzt. Das Pflanzen einer Hecke hinter den Zaunfeldern als Sichtschutz übernahm in dieser Woche eine GmbH für Tief- und Landschaftsbau aus dem Jerichower Land. Dann braucht nur noch der blickdichte Mobilzaun demontiert werden. Er hatte zwischenzeitlich das Schulgelände zur Hauptstraße hin abgegrenzt. Damit ist die neue Einfriedung der Grundschule fertiggestellt und die Eingangssituation auf ihrer Ostseite neu geordnet.

Die von den Gemeinderäten im April vorigen Jahres festgelegte Einfriedungsvariante (Klinkermauer mit Zaunfeldern aus Metall) nimmt den gründerzeitlichen Charakter des Schulgebäudes auf. Sie folgt damit den vom Sanierungsbeauftragten der Gemeinde Barleben, Henry Gnauert, formulierten planerischen Grundsätzen für den alten Ortskern. Zur Herstellung der Sicherheit auf dem Schulgelände machte es sich außerdem erforderlich, eine neue Toranlage zu errichten und die alte im Norden des Geländes zurückzubauen. Ebenso machte sich der Lückenschluss zwischen alter und neuer Mauer erforderlich.

Die Grundschule grenzt mit ihrem Pausenhof an den viel befahrenen Breiteweg. Die kilometerlange Ortsmagistrale ist in zwei Jahresscheiben zwischen Einmündung Ebendorfer bzw. Meitzendorfer Straße grundhaft ausgebaut worden. Dadurch erfolgte eine teilweise Neuordnung der Grundstücksgrenze der Schule. Bislang bildete eine Häuserzeile (Breiteweg 159 bis 161) die Abgrenzung des Pausenhofes zur Ortsmagistrale. Im Zusammenhang mit dem grundhaften Ausbau des Breiteweges wurden die drei besagten Häuser abgerissen.

Das Geld für die Errichtung der 2,20 Meter hohen Klinkermauer war fristgerecht bei der Investitionsbank von Sachsen-Anhalt beantragt worden. Vier Wochen nach der Antragstellung lag bei der Gemeinde der Zuwendungsbescheid vor. Die Förderung beträgt 87,5 Prozent der ermittelten Kosten, der Eigenanteil der Kommune somit 12,5 Prozent.