Wolmirstedt. " Versprochen, beim nächsten freien Termin schaue ich mir das Leistungsund Gesundheitszentrums " Speed " an. Ich möchte doch sehen, was aus der alten Jahnhalle geworden ist. "

Landrat Thomas Webel, ein bekennender Sportenthusiast, schaffte es terminlich nicht, Ende Oktober an der Eröffnung des Zentrums teilzunehmen. " Ich habe das sehr bedauert ", verriet der Landrat gestern Mittag, als er seinen Besuch nachholte, " denn in der alten Turnhalle habe ich meine ersten Handballversuche unternommen. In den Jahren 1969 bis 1973 hatte ich nämlich hier Sportunterricht. Bis heute hat dann aber mächtig der Zahn der Zeit an dieser ehrwürdigen Halle, der ersten Sporthalle in Wolmirstedt, genagt. Nun wollte ich einfach wissen, was daraus geworden ist. "

Für Thomas Webel, der in Begleitung von Uwe Claus, dem Fraktionsvorsitzenden der CDU in Wolmirstedt, kam, war es am Mittwoch nicht der erste Besuch nach fast 40 Jahren. " Natürlich habe ich gerade in den vergangenen Wochen das Werden und Wachsen der Halle miterlebt, weilte bei der Grundsteinlegung, war auch im Juni vor Ort, als die Richtkrone gesetzt wurde. Umso überraschter bin ich darüber, was hier in nur vier Monaten hier geschafft wurde. Die 1, 4 Millionen Euro, die in das Vorhaben investiert wurden – wobei nicht weniger als 770 000 Euro durch das Land flossen, zudem 150 000 Euro, die die Stadt Wolmirstedt beisteuerte, sind augenscheinlich bestens angelegt. " Davon konnte sich Landrat Thomas Webel bei einem Rundgang durch das Haus dann selbst überzeugen. Sascha Zimmermann, Geschäftsführer des Leistungs-und Gesundheitszentrums " Speed ", führte die Gäste durch das Untergeschoss, in dem das Gerätetraining stattfindet. Das neu entstandene Obergeschoss der ehemaligen Jahnhalle, so konnten sich die Gäste anschauen, hält den Trainingsraum des Taekwondo-Vereines sowie einen weiteren Übungs- und Kursraum vor. Auch die Umkleideräume, die Sauna und der Sanitärbereich befinden sich im ersten Stock. Natürlich hat der Landrat nicht nur interessiert hingehört, sondern ließ sich auch das eine oder andere Gerät in der Praxis erklären. Auch wenn es letztlich noch ein schweißtreibender Arbeitsbesuch wurde, so zeigte sich Thomas Webel dennoch tief beeindruckt.