Wolmirstedt. Der Katharinensaal auf der Schlossdomäne war am Mittwoch bis auf den letzten Platz gefüllt. Es gab Kaffee sowie Kuchen und es wurden die altbekannten Weihnachtslieder gesungen. Auch das Abendbrot nahmen die Senioren noch gemeinsam ein. Ein deutlicher Hinweis dafür, dass die Volkssolidarität einmal mehr zur Adventsfeier eingeladen hatte.

In diesem Fall war es die Ortsgruppe sechs, mit über 120 Mitgliedern eine der stärksten in der Ohrestadt. " Drei Ortsgruppen zählt Wolmirstedt, dann kommen noch Glindenberg, Farsleben und Elbeu hinzu. Insgesamt sind es über 400 Frauen und Männer ", weiß Marita Albrecht. " Und in allen Ortsgruppen wird auch das Weihnachtsfest gefeiert. Die letzte in diesem Jahr findet am nächsten Donnerstag in der Burgstraße statt. "

Zu den Gästen am Mittwoch im Katharinensaal gehört auch Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Zander : " Wenn es mein Terminkalender zulässt, dann komme ich gern. " Auf die Schlossdomäne erschien der Bürgermeister nicht mit leeren Händen. Die Vorsitzende Carin Oelze, die schon viele Jahrzehn der Ortsgruppe vorsteht, durfte sich über eine Geldspende von 100 Euro freuen. " Das Geld können wir gut gebrauchen ", so die Vorsitzende, " denn die Volkssolidarität ist nicht nur Weihnachten, sondern das ganze Jahr über für seine Rentner da. "

Diese bekamen am Mittwoch ein internationales Programm geboten. So weilten mit Jenia, 12, Weronika, 10, und Natalja, 11, drei Musikschüler aus Pinsk mit ihrer Lehrerin Elena Zubarava bei den Senioren und überraschten das Publikum mit extra einstudierten deutschen Weihnachtsliedern. Es blieb nicht der einzige Höhepunkt. So trat auch die kleine Tanzgruppe des OK-Live- Ensemble auf.