Wolmirstedt ( gbi ). Innerhalb eines fröhlichen, beschwingten Gottesdienstes wurde Pfarrerin Ulrike Reichardt am Sonntag in ihr Amt eingeführt. Sie wird sich fortan um die Gemeinden in Wolmirstedt, Elbeu und Jersleben kümmern. " Aller Anfang ist schön ", sagte Superintendent Uwe Jauch zur Einführung, " man freut sich auf Sie, alles Unfertige sieht man Ihnen nach, man bewundert den Schwung der Neuen, die Erwartungen sind hoch. " Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, doch jede Medaille hat zwei Seiten. " Aller Anfang ist auch schwer ", sagte Jauch, " noch kennen Sie Beziehungen, Verflechtungen und Befindlichkeiten nicht. Fettnäpfchen jeder Couleur erwarten Sie auf Schritt und Tritt, aber wir wünschen Ihnen über einen guten Anfang hinaus, dass Gott Sie begleite. " Ulrike Reichardt ist 41 Jahre alt und arbeitete bisher in Suhl. Sie freute sich sichtlich auf ihre Arbeit in Wolmirstedt, Jersleben und Elbeu und aus diesen Gemeinden scheinen sich auch viele auf die Zusammenarbeit mit Ulrike Reichardt zu freuen. Die Katharinenkirche war jedenfalls voll, auch Suhler waren gekommen, um ihre ehemalige Pfarrerin in die Wolmirstedter Hände zu geben. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Empfang, den die katholische Kirche, der evangelische Kindergarten, Pfarrer der umliegenden Gemeinden, überhaupt all diejenigen für herzliche Grußworte nutzten, die fortan mit der Pfarrerin zusammen arbeiten werden.

Doch nicht nur die Pfarrerin wurde in ihr Amt eingeführt, auch der Kantor Gerhard Noetzel. Obwohl er bereits seit einem Jahr seinen musikalischen Dienst tut, bekam er erst jetzt die offizielle Ernennung. " Ich wurde oft gefragt, warum erst jetzt ", sagte Jauch verschmitzt, " aber genauso gut hätte man nach der Dreifaltigkeit fragen können. " Den Einführungsgottesdienst konnte Noetzel jedenfalls ganz entspannt genießen, denn es sang der Gospelchor unter der Leitung von Konstanze Schlegel.