Die heftigen Niederschläge der vergangenen Tage machen den Bauleuten an der Wellenbergstraße in Bebertal erheblich zu schaffen. Der zweite Bauabschnitt in Richtung Dönstedter Kirche / alter Gutshof gleicht phasenweise einer Schlammwüste. Folge ist ein leichter Zeitverzug von drei Tagen.

Bebertal. Seit Mitte September wirbeln die Tiefbauer an der Wellenbergstraße. Zwischen Beberbrücke und der Bundesstraße B 248 war die Straße bereits im vergangenen Jahr ausgebaut worden. Nun folgt der Lückenschluss bis zum Gutshof.

Die Gemeinde Bebertal und der Abwasserverband Nördliche Börde hatten eine Gemeinschaftsvereinbarung für das Bauvorhaben abgeschlossen. Der Verband hat zunächst die Kanalbauarbeiten zu erledigen, die Gemeinde schließt sich nahtlos mit der Regenentwässerung und dem Straßenbau an.

Gegenwärtig ist der Kanalbau im Bereich zwischen Beberbrücke und " Am Sandberg " abgeschlossen. Unter dem Unterbau des Fahrbahnkörpers liegen die Abwasserleitungen komplett. Die bereits früher im Zuge der Dorferneuerung ausgebauten Gehwege sind an den Verlauf der neuen Fahrbahn angepasst worden. Dieser Tage beginnen die Straßenbauer mit der Verlegung des Straßenpflasters. " Wir werden bis zum Sandberg pflastern. Damit dürfen die Anwohner bis zu diesem platzartigen Bereich einschließlich des Sandbergs fahren. Der dahinter liegende Abschnitt der Wellenbergstraße in Richtung Gutshof bleibt wegen der noch andauernden Kanalbau- und sich anschließenden Straßenbauarbeiten gesperrt ", erklärte gestern der stellvertretende Leiter des Bauamtes der Hohen Börde, Rüdiger Schmidt.

In Richtung Gutshof gleicht die Baustelle derzeit einer Schlammwüste. " Wir machen, was wir können, aber bei den derzeitigen Regenfällen ist es sehr schwer. Hinzu kommt ein unbequemer Untergrund, aber wir kommen allmählich voran. Gott sei Dank sind die Anwohner sehr einsichtig. Auch für sie ist diese Bauphase ja nicht angenehm ", berichtete gestern Hubert Bruchmüller, Vorarbeiter der vom Abwasserverband beauftragten Baufirma. Der Schmutzwasserkanal ist bereits bis in Höhe der Wellenbergstraße 11 verlegt. Zurzeit wirbeln Bruchmüllers Kollegen an der Verlegung der Kanäle für die Regenentwässerung. Sind diese Arbeiten beendet, folgen auch hier die Straßenbauer und pflastern die Fahrbahn.

Im nächten Jahr soll es dann mit der Errichtung neuer Abwasserkanäle im Burgwall und " Am Sandberg " weitergehen. Hier wird aber nur die Straßendecke aufgenommen und nach Verlegen der Kanäle wieder verschlossen.