Hohe Börde. Die Linke vereint auf Liste 2 zwölf Kandidaten. Spitzenkandidatin ist die Nordgermersleber Gemeinderätin Doreen Hildebrandt. Zu den wesentlichen programmatischen Zielen im neuen Gemeinderat sagt Die Linke : " Die Einheitsgemeinde braucht starke Ortschaften. Wir wollen dafür sorgen, dass die Gemeinschaftsarbeit und das Vereinsleben in den Ortschaften durch finanzielle Unterstützung, in Form eigener Budgets, erhalten bleiben. "

Die derzeit bestehenden Kitas und Grundschulen sollen weiterhin Bestand haben. Perspektivisch wollen die Linken den gleichen Rechtsanspruch auf Betreuung für alle Kinder, unabhängig von der sozialen Herkunft, sichern. " Außerdem müssen in der Einheitsgemeinde die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, dass für jeden Bürger unabhängig von Alter, Wohnort und Geldbeutel die medizinische Grundversorgung gesichert ist. " Die Linke setzt sich für die Gewerbeansiedlung auf den bereits erschlossenen Flächen ein, tritt für den Erhalt des wertvollen Bördebodens ein und wendet sich deshalb gegen die weitere Ausweitung des Hartgesteinsabbaus in der Einheitsgemeinde. Besonders wichtig sei auch, den öffentlichen Nahverkehr so zu gestalten, dass die Ortschaften untereinander für jeden Einwohner auch ohne eigenes Verkehrsmittel erreichbar sind.