Wer wissen möchte, auf was für einen Tag 2010 beispielsweise Neujahr, Ostern oder der eigene Geburtstag fallen, dem kann jetzt geholfen werden. Denn ab sofort wird der Kalender des Fördervereines zur 1000-Jahr-Feier an verschiedenen Stellen in der Stadt verkauft.

Wolmirstedt. Im Eingangsbereich des Museums steht ein großer Berg aus Kisten. Darin verpackt sind die Kalender des Fördervereines zur 1000-Jahr-Feier. Das Jahreswerk für 2010 ist das letzte Souvenir, das zum großen Stadtjubiläum herausgegeben wird. " 1500 Stück sind gedruckt. Und es wird definitiv keine Nachauflage geben ", erklärt Museumsleiterin Anette Pilz.

Zuerst hätte man daran gedacht, den Kalender nur mit Fotos vom großen Festumzug zu gestalten. Doch die Vielfalt der Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums war groß – und sollte sich dementsprechend auch wiederfinden.

Ob die Lesung von Wladimir Kaminer, die historische Ratssitzung, Chor- und Domänenfest, die Ohreclassic-Rallye oder der Mittelaltermarkt – jeweils vier Motive pro Seite lassen das große Fest beim Betrachten nochmal lebendig werden. Dem großen Festumzug sind zwei Kalenderblätter voller Fotos gewidmet. Krönender Abschluss des Jahres ist das Dezemberblatt mit Fotos vom Lichterspektakel. " Viele der Bilder stammen von den Mitgliedern des Fotoclubs Iris, die auch schon eine Vorauswahl getroffen haben. Trotzdem hat das gemeinsame Aussuchen dann nochmal viel Zeit in Anspruch genommen ", weiß Bibliotheksleiterin Bastienne Schröter, die sich um das Layout der Kalender gekümmert hat.

" Es gibt noch so viele

Motive, die man

zeigen könnte "

Insgesamt hat der Förderverein zur 1000-Jahr-Feier drei Jahres- und einen Geburtstagskalender herausgegeben. " Es gibt – auch unabhängig von dem großen Stadtjubiläum – noch viele Motive, die man in einem Kalender zeigen könnte. Deswegen wäre es gut, wenn nach der Auflösung des Fördervereines Ende des Jahres ein anderer Verein diese Aufgabe übernehmen könnte ", regt Bastienne Schröter an.

Dieser Vorschlag ist aber noch Zukunftsmusik. Ganz aktuell ist dagegen der Verkaufsstart des druckfrischen Kalender, der diesmal – um mehr Bilder zeigen zu können – auch ein deutlich größeres Format aufweist als seine Vorgänger. Verkaufsstellen sind neben dem Museum und der Bibliothek auf der Domäne auch die Stadtverwaltung und der Lottoladen von Heidrun Schulze.