Der Bürgermeister, die Leiterin des Gymnasiums, der Stadtratsvorsitzende, mehrere Unternehmer und der Hauptamtsleiter – das sind die Mitglieder der Delegation aus dem bulgarischen Sredez, die gestern in Wolmirstedt eintrafen.

Wolmirstedt. Immer der Nase nach, hieß es gestern für die Besucher aus dem bulgarischen Sredez. Denn direkt nach dem Mittagessen stand als erste Station der Besichtigungstour das Klärwerk in der Angerstraße auf dem Programm. Sieben Teilnehmer der Delegation waren am Morgen mit dem Flugzeug in Berlin gelandet, drei weitere trafen am späten Nachmittag mit dem Auto in Wolmirstedt ein.

Bis Sonntag bleiben die Besucher in der Stadt – und haben einen vollen Terminkalender. Gestern Abend fand die offi zielle Begrüßung der Delegation durch Bürgermeister Dr. Hans-Jürgen Zander und Vertreter des Unternehmerverbandes statt. Heute früh wollen sich die Bulgaren das Gymnasium anschauen, auch ein Besuch im IGZ Barleben ist auf Wunsch der Gäste für den heutigen Tag geplant. In Richtung Zielitz geht es dann am morgigen Vormittag. Punkt neun Uhr steht die Einfahrt in die Grube des Kaliwerkes an. Im Anschluss daran treffen sich die Bulgaren mit Vertretern des hiesigen Stadtrates im Rathaus. Dort soll am Nachmittag die Urkunde zur Städtepartnerschaft zwischen Wolmirstedt und Sredez unterzeichnet werden.

In der Blauen Galerie von Bernd Rothämel wollen die Gäste dann die Ausstellung " Goldene Seiten des mittelalterlichen Bulgariens " eröffnen.

Technisch und touristisch wird das Programm am Wochenende. Die Biogasanlage der Agrar GmbH steht am Sonnabend auf dem Besuchsprogramm. Mit den Unternehmern aus der Region wollen sich die Bulgarien, die von einer Dolmetscherin aus Magdeburg begleitet werden, dann über die jeweiligen Erfahrungen mit erneuerbaren Energien austauschen.

Die schönsten Seiten der Stadt und ihrer Ortsteile will Bürgermeister Zander am Sonnabend bei einer Rundfahrt präsentieren. Das Wasserstraßenkreuz, Webers Hof, die Ortschaft Mose und natürlich die Schlossdomäne mit den Kultureinrichtungen sind als Haltepunkte vorgesehen, bevor am Abend beim Feuerwehrball im Katharinensaal das Tanzbein geschwungen werden soll.