Haldensleben. Noch hat nicht alles seinen endgültigen Platz gefunden in den neuen Räumen des Kinderschutzbundes Börde am Waldring 113 c. Das meiste aber steht, so dass sich die Geschäftsstellenleiterin Sarah Kowar und die ehrenamtlichen Akteure jetzt ganz darauf konzentrieren, die eigentliche Arbeit in Gang zu bringen. Es wird einen Wunschbriefkasten geben, in den Eltern und Kinder Briefe mit ihren Wünschen einwerfen können. Darüber hinaus ist Sarah Kowar aber auch offen für Ideen und Wünsche.

In der nächsten Woche vom 12. bis 15. Oktober können Familien mit ihren Kindern von 9 bis 14 Uhr kommen, sich in den Räumen umsehen und Wünsche äußern, was sie gern machen möchten und auch zu welchen Zeiten sie in das einladende Domizil kommen möchten. Ein Schwerpunkt der Arbeit des Kinderschutzbundes ist schließlich, jungen Familien zu helfen, mit dem Alltagsleben zurecht zu kommen.

Vom 19. bis 23. Oktober wird es eine offenen Woche geben. Täglich von 9 bis 17 Uhr ist die Geschäftsstelle offen für Interessenten. In der Woche gibt es viele Angebote für Kinder und Familien. Es wird gebastelt, vorgelesen, Drachen werden gebaut und vieles mehr.

Zu den Projekten, die vorbereitet werden, gehört beispielsweise ein Elterntreff zum Erfahrungsauchtausch. Auch ein Vater-Kind-Projekt soll anlaufen, dazu wird eine kleine Werkstatt vorbereitet. Auf dem Hof könnten kleine Kinder auch sicher Fahrrad fahren lernen. " Starke Eltern – Starke Kinder " wird ein Projekt heißen, bei dem es um Selbstvertrauen, Akzeptanz und toleranz geht, aber auch um Spaß in der Familie. Sarah Kowar wird auch Sport und Spiel anbieten. In einem Turnraum warten eine Sprossenwand, Matten und Bälle bereits auf Mädchen und Jungen, die Spaß an der bewegung haben. Die 25-J ährige mit einem Abschluss als Bachelor in Bildungswissenschaften hat auch während ihres Studiums schon Kindersportkurse geleitet.

Gesundes Essen für die ganze Familie soll ebenso Thema sein, und zwar mit Praxis in der großen Küche der Geschäftsstelle, wie Vorträge und Gesprächsrunden zu Kinderrechten, zu gewaltfreier Kommunikation, Integration und vielen anderen Problemkreisen.

Findet das alles Interesse ? Was soll es außerdem geben ? Das wollen die Akteure des Kinderschutzbundes wissen. Und die Geschäftsstelle soll natürlich auch im gesamten Landkreis aktiv werden.