Die Feierlichkeiten zur 1000-Jahr-Feier unserer Stadt sind vorbei. Vergessen sind sie lange noch nicht. Und auch die Stimmung hallt nach. Das war bei der Dankeschön-Veranstaltung der Stadt und des Fördervereins zur 1000-Jahr-Feier deutlich zu spüren.

Wolmirstedt. In die Museumsscheune waren all diejenigen eingeladen, die sich aktiv an der Gestaltung der Feier beteiligt hatten. Über 200 Gäste waren gekommen und genossen sichtlich den Abend mit seinen kurzen, herzlichen Reden, den Bildern, dem guten Essen und der Musik.

" Wir alle haben gezeigt, was in der Stadt möglich ist, wenn die Konstruktivität regiert ", sagte Dr. Hans-J ürgen Zander. Die Dankeschön-Veranstaltung war die erste Amtshandlung des Bürgermeisters nach seiner zwei Monate andauernden Abwesenheit wegen einer Operation. " Ich wollte unbedingt selbst dabei sein und Danke sagen ", begründet er das Datum für diese Veranstaltung. Dr. Hans-J ürgen Zander wandte sich an alle Aktiven und schloss damit auch diejenigen Macher ein, die an diesem Abend keine Zeit zum Feiern gefunden hatten. " Sie alle haben Bleibendes in den Erinnerungen der Menschen geschaffen ", sagte er zu den Vertretern von Vereinen, Schulen, Kitas, Kirchen, Sicherheitsdienst ... " Lassen Sie uns den Schwung und die Kraft dieses Festes weiterhin für unsere Stadt nutzen ", sagte Zander.

Die größte Würdigung erhielt der Förderverein mit Marlies Cassuhn an der Spitze. Der Förderverein zur 1000-Jahr-Feier arbeitete schon viele Jahre vor dem Fest mit Aktionen, wie Trödelmärkten, Konzerten, Kalenderverkäufen, auf die Finanzierung dieses Festes hin. Zum Ende des Jahres löst er sich allerdings auf, dann ist das Jubiläumsjahr vorbei und sein Zweck somit erfüllt. Auf eine große Aktion, die sicherlich alle Wolmirstedter interessieren wird, wies Fördervereinsvorsitzende Marlies Cassuhn allerdings hin. " Am 20. September fi ndet ein großer Fotoaustausch der Bilder zur 1000-Jahr-Feier statt ", sagte sie.

Fotos wurden auch auf der Dankeschön-Veranstaltung

gezeigt. Sie liefen als Diashow auf einer Leinwand ab und zeigten den Festumzug, das Chorfest, den Großbootcup mit all den anderen Aktionen der Feierwochen. Und noch einmal erlebten alle Gäste das Gänsehautgefühl der 20-minütigen Lichtershow ganz am Ende des Festes. Sie ist auf einer DVD festgehalten und darauf sind alle Sternenraketen und Laserbilder verewigt, ebenso wie der Gesang der Berliner Opernsänger, die als weiße Lichtgestalt während der Show im Torbogen zum oberen Burghof erschienen war. Die DVD wurde am Dankeschönabend gezeigt, ist aber auch für jeden erhältlich, und zwar sowohl in der Stadtverwaltung als auch im Lottogeschäft Schulze.

Das Livemusik nicht immer Gesang bedeutet oder vom Spiel auf herkömmlichen Instrumenten stammen muss, zeigte Bernd Warkus. Der Meißener Musiker spielte Beethovens Neunte und andere Klassiker von Volksmusik bis zum Pop auf dem Xylophon und auf Zahnrädern, die er auf einer Marmorplatte zum Klingen brachte.