Haldensleben / Wolmirstedt.

Obwohl das Altstadtfest wohl viele Besucher in die andere Richtung lockte, freute man sich im Gesellschaftshaus des Ameos-Klinikums ebenso über Gäste : Dort fand am vergangenen Sonnabend das zweite Chorkonzert des Regionalverbandes Ohre-Börde der Volkssolidarität statt. Aus dem ganzen Gebiet waren die Chöre zusammengekommen : Die Haldensleber " Heidelerchen " eröffneten das Konzert mit dem Wanderlied " Durch Feld und Buchenhallen " von Joseph von Eichendorf.

Jeder Chor stellte sich in Kurzform vor, wobei der Wolmirstedter Seniorenchor erstaunte Gesichter im Publikum hervorrief : Dass das jüngste Mitglied des Chores 60 Jahre alt ist, war für die Gäste keine große Überraschung. Dass das älteste Mitglied jedoch mit 90 Jahren noch auf der Bühne steht, fanden alle sehr gut. Eine kleine Pause gab es zwischendurch für alle Anwesenden. Bei Kaffee und Kuchen oder heißen Bockwürstchen wurde Konversation betrieben.

Da der Regionalverband Ohre-Börde bereits zum zweiten Mal ein Chorkonzert veranstaltete, wusste Geschäftsführerin Heidrun Schöntaube : " Für die Mitglieder der Chöre ist dieses Treffen etwas ganz Besonderes. Sie lernen Chöre aus anderen Städten kennen, es bilden sich Freundschaften und neue Kontakte entstehen. "

Nach der Stärkung zeigten die " Bodelerchen " aus Oschersleben sowie die Seniorenchöre aus Oebisfelde und Wefensleben ihr Können. Zum Abschluss stimmten alle Anwesenden das Volkslied " Heut ist ein wunderschöner Tag " an, Und die Sängerinnen und Sänger freuen sich gewiss bereits auf das Treffen der Chöre der Volkssolidarität im nächsten Jahr.