Ochtmersleben. Ihr 120-jähriges Jubiläum feierten die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Ochtmersleben am vergangenen Wochenende mit einem großen Fest für alle Gäste und Dorfbewohner.

Angeführt von Wehrleiterin Kerstin Pitschmann, Bürgermeister Günter Kohl und dem Vorsitzenden des Ochtmersleber Feuerwehrvereins, Michael Pitschmann, setzte sich am Sonnabendmorgen der große Festumzug in Bewegung. Der Spielmannszug der Druxberger Feuerwehr begleitete den Umzug musikalisch. Nach der feierlichen Eröffnung begannen am Sportplatz die Jubiläumswettkämpfe der Jugendfeuerwehren. Dabei ließen sich die Gastgeber die Schau nicht stehlen. Überraschend gewann die Ochtmersleber Jugendfeuerwehr die Wettkämpfe im Löschangriff ( nass ) mit einer Zeit von 37, 16 Sekunden. Den zweiten Platz belegten die Gäste aus Wellen ( 40, 6 Sekunden ) vor den Hermsdorfer Jugendfeuerwehrleuten ( 40, 9 Sekunden ). Bei einem spontan gestarteten Laufwettkampf " Wehrleiter gegen Jugendwarte " zeigten die Jugendwarte den Wehrleitern, wo der Hammer hängt.

Väter gewinnen erst

im Elfmeter-Schießen

Anschließend richteten die Ochtmersleber Schützen einen Wettkampf im Luftgewehrschießen aus, den die Bebertaler Jugendwehr gewinnen konnte.

Die Festbesucher übten sich im Bogenschießen, großen Zuspruch fand auch die Kinder-Spaß-Olympiade. Zum Kaffee am Nachmittag tanzten die " Firegirls " und " Firebabys " von der Freiwilligen Feuerwehr aus Gerwisch. Sportlicher Abschluss des Nachmittags war ein Fußballspiel der Ochtmersleber Kinder gegen ihre Väter, das die Väter nach dem Endstand von 5 : 5 im Elfmeterschießen gewannen. Die Tanzveranstaltung am Abend war sehr gut besucht.

Beim Hähnewettkrähen am Sonntagmorgen holte sich der Gockel von Edgar Irrgang die Krone. Bei einem deftigen Frühstück sorgten die Kinder des Ochtmersleber Kindergartens und der Chor der Eichenbarleber Olbetal-Grundschule mit kleinen Programmen für einen gelungen Vormittag.

Nach dem Erntedankgottesdienst legte eine Abordnung der Ochtmersleber Feuerwehr einen Kranz am Denkmal der Gefallenen des ersten Weltkrieges nieder und gedachte der Opfer aller Kriege.