Heute beginnen die Bauarbeiten für die Ortsumfahrung Oebisfelde. Die Baumaßnahme ist ein Teil der gemeinsamen Neubaumaßnahme der B 188 n zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. 17 Kilometer lang ist die Neubaustrecke, die neben der etwa 3, 8 Kilometer langen Ortsumgehung von Oebisfelde auch die Umgehung Danndorf-Velpke beinhaltet. Der komplette Streckenteil soll 2010 fertiggestellt sein. In das Projekt fließen insgesamt 46 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket.

Oebisfelde. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre wird heute um 10. 30 Uhr den symbolischen Auftakt der Bauarbeiten für die Ortsumgehung Oebisfelde vollziehen. Um 10. 30 Uhr gibt er die Arbeiten an der Aller-Brücke bei Oebisfelde frei. Die Ortsumgehung Oebisfelde ist Teil der geplanten etwa 17 Kilometer langen B 188 n, die bis ins benachbarte Niedersachsen führen wird. Teil der B 188 n ist auch die Ortsumfahrung Danndorf-Velpke.

" Die neue Ortsumfahrung wird Oebisfelde deutlich vom Durchgangsverkehr entlasten, sorgt für mehr Lebensqualität der Bewohner und erhöht die Sicherheit ", sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre gestern.

Die Bundesstraße 188 zwischen Oebisfelde und Wolfsburg sei eine wichtige Ost-West-Verbindung von überregionaler Bedeutung. Nach Auskunft des Ministers werden in die Umsetzung des Gesamtvorhabens Oebisfelde–Danndorf–Velpke rund 46 Millionen Euro investiert.

Finanziert wird das Projekt mit Geldern aus dem Konjunkturpakt. Allein für den ersten Planungsabschnitt werden rund elf Millionen Euro investiert. Die rund 3, 8 Kilometer lange Ortsumgehung Oebisfelde ist Teil eines 17 Kilometer langen Neubaus der B 188 n, der bis ins benachbarte Niedersachsen führen wird.

Im weiteren Verlauf soll auf niedersächsischem Gebiet die rund 6, 9 Kilometer lange Ortsumgehung Danndorf / Velpke gebaut werden. Die Verkehrsfreigabe der kompletten Neubaustrecke ist für Dezember 2010 vorgesehen. Im Nachgang der Baumaßnahme werden unter anderem Streuobstwiesen angelegt und Gehölze gepflanzt, erläuterte ein Sprecher aus dem Verkehrsministerium gestern.

Vier Brücken müssen im Zuge des Neubaus der B 188 n errichtet werden. Dabei wird die Aller als ehemaliger innerdeutscher Grenzfluss mit einer 49 Meter langen, so genannten Drei-Feld-Stahlbeton-Plattenbalken-Brücke überspannt. Die in unmittelbarer Nähe befindliche Mühlenaller wird ebenfalls durch eine solche Brücke überquert, mit einer Stützweite von 71, 50 Meter das größte der vier Ingenieurbauwerke. Der Aller-Entlastungskanal wird mit einer Einfeld-Stahlbeton-Plattenbrücke

überquert ( Stützweite 11 Meter ). Eine sieben Meter lange Brücke wird den Verkehr künftig über den Haube-Graben führen.