Colbitz. Etwa 50 Bürger, vor allem Gemeinderatsmitglieder und Bürgermeister, wollten am Dienstag im Saal des Colbitzer Volkshauses den beiden Bewerbern für das Amt des Verbandsgemeindebürgermeisters Fragen stellen. Und da gab es sehr viele. Etwa die Meinung zur Gemeindegebietsreform. " Die Dörfer hätten weiter so bestehen bleiben sollen ", machte Bernd Bohne aus seiner ablehnenden Haltung keinen Hehl. Auch Thomas Schmette ist bekanntlich kein Freund dieser Reform, sieht aber auch Vorteile. " So kann die Verwaltung beim Sitzungsdienst sparen und kann man künftig fl e- xibler auf Besetzungsprobleme in den Kitas reagieren. " Angerns Bürgermeister Alfred Bühnemann und sein Burgstaller Kollege Sigurd Heimann fühlten sich als Mitglieder des Gemeinschaftsausschusses

durch Bernd Bohne angegriffen. Der hatte in einer Zeitungsanzeige gesagt : " In der bisherigen Verwaltungsgemeinschaft wurden die bestehenden Möglichkeiten nicht genutzt. " Bernd Bohne versuchte auf Nachfrage diese Aussage zu relativieren. " Eine unglückliche Formulierung ", kommentierte der Colbitzer Bürgermeister Heinz Kühnel.

Beide Kandidaten äußerten dann noch ihre Vorstellungen zur Wirtschaftsförderung, zur künftigen Führung der Verwaltung, zur Bürgernähe und vielen anderen interessierenden Fragen.