Bebertal. Über Langeweile konnten die Bebertaler Hortkinder, die sich selbst die Power Kids nennen, in den Sommerferien nicht klagen. Im Gegenteil : Die Ferien gingen sehr zügig vorbei. Einen großen Anteil daran tragen auch die Hortleiterin Franziska Rieder und ihre Kollegin. Sie hatte sich schon vor den Ferien Gedanken gemacht und einen Plan geschrieben, der den Kindern in jeder Woche Abwechslung versprach.

Danach befragt, was ihnen am besten gefallen hat, sind sich Tobias ( 10 ), Elias ( 7 ) und Alex ( 7 ) einig : " Das war der Ausfug ins Haldensleber Rolli-Bad. " Tobias fand aber auch das Baden im Nordgermersleber Öko-Bad sehr schön und Alex konnte vom Kartenspielen (" Knack ") gar nicht genug bekommen. " Darauf sind wir zufällig gekommen, als es zum Volleyball- und Brennballspielen eigentlich zu warm war, seitdem wollen die Kinder ständig Karten spielen ", meinte Franziska Rieder.

Das Baden gehörte einfach dazu, schließlich sei es Sommer gewesen. Und da hatte auch niemand gemurrt, als der Weg zum Öko-Bad zu Fuß angetreten wurde. Der Bollerwagen war im Schlepptau, denn auch der Proviant für das Picknick vor Ort wollte transportiert werden. Anschließend hüpften die Kinder vom Sprungbrett, machten Wasserspiele und nutzten die Gelegenheit, Lurche zu fangen. " Für die Lurche haben die Kinder dann ein Haus am Beckenrand gebaut ", sagte Franziska Rieder und musste noch im Nachhinein schmunzeln.

Der elfjährige Danny erinnerte sich auch gern an die Fahrt in die Haldensleber Kulturfabrik, wo es hieß : " Ach, wie gut, dass niemand weiß, in welches Märchenland ich reis ‘". Spannend war aber beispielsweise auch der Lego-Wettstreit, bei dem die Mädchen und Jungen ein Feuerwehrauto, eine Polizeistation und ein Hallenbad aus Legosteinen zusammenbauten. Als die Hortkinder die örtliche Feuerwehr besuchten, konnten sie live erleben, wie die Kameraden ein Papphaus löschten. In der Ziegelei Hundisburg war Kreativität gefragt, während beim Tischtennisturnier der sportliche Ehrgeiz von Vorteil war.