Die Bauarbeiten im Wohngebiet Lindhorster Weg gehen seit dem 11. Mai zügig voran. Die Versorgungs- und Entsorgungsleitungen sind eingebracht, Ende Juni begann der Endausbau des Schlehenweges.

Wolmirstedt. Emsiges Baugeschehen im Wohngebiet Lindhorster Weg, die Arbeiten machen sichtbar Fortschritte. Nach jahrelangem Stillstand ist mit dem neuen Erschließungsträger, der Sachsen-Anhaltinischen Baulandentwicklungs GmbH, die Hoffnung bei den Anwohnern zurückgekehrt.

Am 11. Mai, beim symbolischen Spatenstich, versprach Geschäftsführer Günter Lauenroth, dass umgehend damit begonnen wird, die Ver- und Entsorgungsleitungen ins Straßenbett einzubringen, und, dass der erste Bauabschnitt, die Straßenarbeiten am Schlehenweg, schnellstmöglich beendet werden.

Gestern bei einem Baustellenbesuch konnte Günter Lauenroth im Beisein von Sabine Bednorz, Bauamtsleiterin, erstmals Vollzug melden. " Dass aber die Bauunternehmen so unproblematisch und zügig die Arbeiten vorantreiben konnten, ist auch ein Verdienst der Stadt, des WWAZ und der Stadtwerke ", lobte der Geschäftsführer die kooperative Zusammenarbeit und verwies darauf, dass inzwischen die Tiefbauarbeiten abgeschlossen sind, die Trink-, Regen- sowie Schmutzwasserleitungen eingebracht sind und auch die Telekom ihre Kabel verlegt hat.

Ende Juni, die Bauleute sprechen von der 27. Kalenderwoche, begann der von den Anwohnern so langersehnte Endausbau des Schlehenweges.

Im Wohngebiet Lindhorster Weg, das über Jahre im Dornröschenschlaf lag, geschieht seit dem 11. Mai nichts, ohne dass die Betroffen zuvor informiert werden, versicherte Lauenroth. Aus diesem Grund wurde im Zuge der Straßenausbauarbeiten am 19. Juni zur Anwohnerversammlung eingeladen. Das Planungsbüro B + I Haldensleben stellte das Tiefbauprojekt vor. Zwei Schwerpunkte standen auf der Tagesordnung – der Endausbau des Schlehenweges und die Straßenbeleuchtung. Wie der Geschäftsführer im Nachhinein betont, wurden im konstruktiven Dialog die Hinweise und Anregungen der Anwohner aufgenommen, " wir mussten aber auch darauf hinweisen, dass bei den Auffahrten und den Zuwegen, die die Anwohner zum Teil schon selbst angelegt hatten, projektgerecht gebaut werden muss ". Günter Lauenroth betonte aber nachdrücklich, dass im Zuge der Arbeiten an den Grundstücksanbindungen, die Belange der Anwohner, soweit es möglich war, berücksichtigt werden.

Die Bauzeit für das bewohnte Teilstück der Straße selbst bezifferte der Geschäftsführer auf sechs bis acht Wochen. " Und für diese Zeit haben wir auch zwei freie Grundstücke als Parkflächen für die Anwohner vorgehalten. Und da, wo es erforderlich war, eine Aufschüttung zum Grundstück ermöglicht. " Am Ende der Baustellenberatung verwies der Geschäftsführer noch darauf, dass die Nachfrage nach den Grundstücken gut ist : " Von 15 sind bereits vier verkauft und zwei Reservierungen liegen vor. Das lässt uns optimistisch in die Zukunft schauen. "