Zielitz. Für 50 junge Menschen ging am Mittwoch ein Traum in Erfüllung. Im Bergmannssaal des Kaliwerkes Zielitz bekamen sie im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung ihre Ausbildungsverträge ausgehändigt.

" 50 neue Auszubildende bedeutet einen Rekord für die letzten Jahre ", betonte Personalleiter Wolfgang Kuhn. Er teilte mit, dass mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres im August 20 Bergmechaniker, 16 Industriemechaniker, acht Elektroniker, drei Chemikanten, zwei Industriekauffrauen sowie ein Bachelor of Arts ihre Ausbildung im Zielitzer Kaliwerk beginnen werden. Die Ausbildungsdauer beträgt zwischen drei und dreieinhalb Jahre.

Mit den 50 neuen Auszubildenden absolvieren dann insgesamt 160 Jugendliche ihre Lehrzeit im Kaliwerk. Damit liegt die Ausbildungsquote beim größten Arbeitgeber in der Region nördlich von Magdeburg bei neun Prozent. " Auch das ist ein Rekord ", betonte Markus Bock, Leiter kaufmännische Funktionen, der darauf hinwies, dass auch damit das Kaliwerk Zielitz seinem Anspruch, Partner der Region zu sein, gerecht werde.

Markus Bock hatte zuvor den 50 künftigen Kaliwerkern und ihren Angehörigen das Unternehmen kurz vorgestellt. Der Betrieb hatte nach den ersten Schachtteufungen – im Jahr 1964 – 1973 mit der Kaliförderung begonnen. Derzeit fördern und verarbeiten etwa 1680 Mitarbeiter jährlich rund 12 Millionen Tonnen Kali.

Auch Klaus Krüger, Gesamtbetriebsrats-Vorsitzender, begrüßte die neuen Mitarbeiter. " Es ist sehr lobenswert, dass das Unternehmen trotz der gegenwärtigen Wirtschaftskrise an den Ausbildungszahlen festhält und diese sogar noch aufstockt. Wir werden auch alles daransetzen, dass die Auszubildenden nach einem erfolgreichen Abschluss vom Unternehmen übernommen werden. "