Rottmersleben (msc). "Gemeindegebietsreform – Bildung einer Einheitsgemeinde mit Rottmersleben?" ist am kommenden Donnerstag, dem 11. Juni, Thema einer Bürgerversammlung, zu der die Gemeinde alle Rottmersleber Bürger herzlich in den Saal des "Deutschen Hauses", Hauptstraße 32, einlädt. Beginn der Informationsveranstaltung über Für und Wider der Kommunalreform ist um 19 Uhr.

Anlass ist die jüngst vom Rottmersleber Gemeinderat vertagte Entscheidung über die freiwillige Bildung einer Einheitsgemeinde Hohe Börde mit Rottmersleben. Die Ratsmitglieder wollten vor einer, nun für Ende Juni geplanten, Entscheidung noch einmal die Bürgermeinung hören. Bürgermeister Hans Eike Weitz weist deshalb darauf hin: "Diese Bürgerversammlung soll dem neu gewählten Gemeinderat eine bis Ende Juni zu beschließende Entscheidung erleichtern. Deshalb sollten so viele Bürger wie möglich kommen. Der Saal soll aus allen Nähten platzen, damit wir wirklich wissen, wie unsere Bürger über die Einheitsgemeinde denken."

Daher sollten sowohl die Bürger als auch die neuen Gemeinderäte anwesend sein, findet der Bürgermeister und hofft "auf mindestens zehn Prozent aller Rottmersleber. Kommen wenig Leute, heißt das für mich, es interessiert die Bürger nicht, welche Weichen der Rat hier für die Zukunft des Dorfes stellt."

Die Verwaltung wird ausführlich über die Struktur der vom Land geforderten Einheitsgemeinde informieren, jeder soll seine Fragen stellen können. "Es wird über rechtliche und politische Konsequenzen, sowohl für den Fall einer Ablehnung als auch den Fall einer Zusage zur freiwilligen Bildung einer Einheitsgemeinde informiert", versicherte Weitz.