Dahlenwarsleben. 2011 feiert die Dawa-Agrar GmbH & Co. KG ihr zwangzigjähriges Bestehen. In diesem Jahr wird sie 18 und damit volljährig. Otto Zauer benutzte dieses Bild am Sonnabend zur Begrüßung der Gäste auf dem diesjährigen Hof- und Verpächtertag. Die 23 Mitarbeiter des Dahlenwarsleber Agrarbetriebes bewirtschaften etwa 2350 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. Damit sie dass können, haben sie mit rund 280 Eigentümern von Grund und Boden Pachtverhältnisse abgeschlossen. Zauer bedankte sich bei diesem Personenkreis ausdrücklich für die erwiesene Treue und das entgegengebrachte Vertrauen.

Der Landwirt verstehe sich heute mehr denn je als Unternehmer, sagte der Dawa-Geschäftsführer in seinem Grußwort. Um erfolgreich zu sein, bemüht er sich, die Kosten zu senken sowie die Qualität seiner Produkte zu steigern. " Bei allem aber ist und bleibt der Boden unser wertvollstes Gut, unsere Produktionsgrundlage ", unterstrich Zauer. Seine nachhaltige Bewirtschaftungsweise sei die Produktions- und Versorgungsbasis für kommende Generationen.

Seit Ende 1989 hätten sich gewaltige Umwälzungen vollzogen, die auch die Landwirtschaft unter enormen Anpassungsdruck gesetzt hätten. Die Landwirte seien nicht nur in ein marktwirtschaftliches Umfeld entlassen worden, sondern mussten sich zugleich mit neuen Regularien vertraut machen. Neben der Entscheidung zur Rechtsform, habe man auch über die Integration von Pflanzen- und Tierproduktion entscheiden müssen, so Zauer. " Wir haben uns für den Weg als Marktfruchtbetrieb ohne Tierhaltung entschieden ", erklärte er. Auf diesem Weg sehe er weiter gute Entwicklungsmöglichkeiten. Innerhalb der Fruchtarten sei ein regelrechter Wettbewerb im Absatz als Nahrungs- oder Energiegut entstanden. er Anbau nachwachsender Rohstoffe für die Energieerzeugung nehme rasant zu. Sowohl Getreide als auch Zuckerrüben würden heute als Nahrungsmittel als auch Grundstoff für die Ethanolproduktion angebaut.