Mit einem großen Festumzug starteten am Sonnabendmorgen die Rottmersleber in ein buntes Festwochenende. Anlass des Dorffestes waren drei Jubiläen auf einen Schlag : 1045 Jahre Rottmersleben, 80 Jahre Feuerwehr und 55 Jahre Sportverein.

Rottmersleben. Angeführt von der Stadkapelle Hauzenberg aus der Partnerregion Raßberg bei Passau donnerte der Festumzug durch die 700-Seelen-Gemeinde. Befreundete Feuerwehren, Sport- und Schützenverein, die Jäger, Kinder und viele Erwachsene zogen in dichten Reihen durch Rottmersleben.

Angekommen auf dem Festgelände am Sportplatz begannen die Jubiläumswettkämpfe der Feuerwehren im Löschangriff. Elf Gastfeuerwehren, darunter auch die bayerischen Freunde aus Raßberg, sowie sechs Jugendwehren wetteiferten um die Plätze. Gleich in drei Wertungsklassen wurden die Besten ermittelt ( siehe Info-Kasten ). Am Wettkampftisch wachten Uwe Springer, Wehrleiter von Neuenhofe, und die Rottmersleber Feuerwehrfrau Anja Hildebrandt über die Einhaltung der Wettkampfregeln.

Am Rande des Geschehens sorgten der Feuerwehrverein und der Sportverein für das leibliche Wohl. So gab es bei Kerstin Jäschke die wohl dicksten Fischbrötchen des ganzen Landkreises. Das Pils foss gut gekühlt aus dem Zapfhahn. Für alle war etwas dabei, die kleinen Gäste bestaunten die Feuerwehr-Oldtimer, hüpften in die Autoscooter oder drehten Runden in Karussells. Das ganze Wochenende über sorgte ein Rummel für Jahrmarktsatmosphäre. Die Kita-Knirpse und die Schulkinder sangen an der Kaffeetafel. DJ Paule heizte ordentlich ein. Am Abend feierte das ganze Dorf bei Live-Musik mit " Sixty Music " im rappelvollen Festzelt.

Auch der Sonntag ließ kaum Wünsche offen. Nach dem Festgottesdienst lockte ein Frühschoppen mit Blasmusik und einer Show der Tanzgrup-Rottmersleber feiern vier Tage lang ausgelassen

pe " Chanell ". Die Jäger bliesen ins Horn. Dann schossen die Rottmersleber ihren Volksschützenkönig aus. Am Nachmittag klang das Fest mit Musik von der One-Man-Band aus. Fritz Ledderboge vom Festkomitee war voll des Lobes : " Die Rottmersleber haben mal wieder gezeigt, dass sie feiern können, das Festzelt war immer voll und die Stimmung nicht zu überbieten. "