Auch der dritte Trödelmarkt, organisiert vom Förderverein zugunsten der 1000-Jahr-Feier, zu dem am vergangenen Sonnabend in die Museumsscheune eingeladen wurde, machte sich bezahlt. Exakt 535 Euro wurden eingenommen. Damit beläuft sich die Gesamtsumme auf über 1200 Euro.

Wolmirstedt. Die Kulisse für einen Trödelmarkt konnte nicht schöner sein. Und so herrschte am vergangenen Sonnabend auch beim dritten Flohmarkt in der altehrwürdigen Museumsscheune auf der geschichtsträchtigen Schlossdomäne reges Treiben. Oder wie es Heinz Maspfuhl, der am Eingang die Käufer begrüßte, formulierte : " Es war ein ständiges Kommen und Gehen. Und gekauft wurde auch, was richtig gutes Geld in die Spendenkasse brachte. "

" Unter der Federführung des Fördervereins zur 1000-Jahr-Feier ", so verriet Astrit Claus, " hatten in der Vergangenheit zahlreiche Wolmirstedter ihren Ramsch, aber auch Nippes vom eigenen Dachboden geholt und aus dem Keller gekramt, um damit noch etwas Gutes zu tun. " Denn der Reingewinn, also jeder Cant und jeder Euro, der am vergangenen Sonnabend und während der beiden vorhergehenden Märkte eingenommen wurde, fließt ausschließlich in die 1000-Jahr-Feier.

Die Mitglieder des Fördervereins präsentierten auch bei der dritten Aufage den zahlreichen Besuchern bei sommerlichen Temperaturen ein vielfältiges Angebot auf ihren Wühltischen. Und es gab nichts, wie Museumsleiterin Annette Pilz versicherte, was es nicht gab. Von Kinderspielsachen über alten Hausrat, Bücher, Bekleidung, Geschirr, Ledertaschen, Briefmarken bis Videos, Schallplatten und vieles mehr, wurde alles ausgekramt und bestens feilgeboten. Und obwohl der Trödelmarkt in seine dritte ( und damit letzte ) Runde ging, kamen wieder zahlreiche Käufer. Darunter waren nicht wenige, die zum ersten Mal in der Museumscheune weilten. Aber am Ende hat ein jeder sein Schnäppchen gemacht.

Auch deshalb, weil nicht erst im wahrsten Sinne des Wortes um den Preis gefeilscht werden musste. Und so kann man mit Fug und Recht sagen, dass die Wolmirstedter, aber eben nicht nur, voll auf ihre Kosten kamen. Nur ein Beispiel : Christa Meyer, 69 Jahre, aus dem Steigertal, scheute nicht die 136 Kilometer lange Anreise und schlug mit 15 Euro ( an diesem Tag der Bestwert ) so richtig zu.

" Eine gute Freundin aus Wolmirstedt hat mir den Tipp mit dem Trödelmarkt gegeben ", erzählt die rüstige Rentnerin, " und da ich mich gern auf solchen Märkten umschaue, hier sogar noch etwas Gutes zum Jubiläum der Stadt leisten kann, bin ich gern gekommen. " An diesem Tag wahrlich keine Einzelmeinung, wie die Endabrechnung zeigt : Insgesamt kamen am Sonnabend 535 Euro zusammen.

Und wie die stellvertretende Bürgermeisterin und Vorsitzende des Fördervereins, Marlis Cassuhn, nach der vorläufigen Endabrechnung bestätigte, waren es nach drei erfolgreichen Märkten über 1200 Euro : " Dafür gilt ein Lob dem Förderverein, aber vor allem den zahlreichen Wolmirstedtern, die mit ihren, Spenden ‘ die beachtliche Summe erst ermöglichten. "