Wolmirstedt ( rms ). Die Wolmirstedter gehen trotz der gleißenden Sonne mit offenen Augen durch ihre Stadt. Jetzt, wo sich die Stadt an der Ohre gewissermaßen in den Startklötzen für das große Jubiläum sitzt, ist das Interesse augenscheinlich besonders groß. Das zeigte sich jedenfalls auch bei der siebenten Auf age des Volksstimme-Bilderrätsels zum Stadtjubiläum. Die siebente Frage lautete : Wo bef ndet sich über dem Eingang dieses historische Wappen ? Und hier die richtige Auf ösung :

Gesucht wurde das alte Rathaus der Stadt Wolmirstedt, das in der Friedensstraße 1 steht, woran noch heute das alte Stadtwappen über dem Eingang erinnert.

Prägend für das besondere Fassadenbild ist der geschwungene Schweifgiebel des Zwerchhauses. Es handelt sich möglicherweise um einen Renaissancebau des 16. oder 17. Jahrhunderts, der 1718 um- und ausgebaut wurde. Das heutige Erscheinungsbild wurde durch die Neugestaltung von 1907 wesentlich geprägt. Das Haus ist seit vielen Jahren der Sitz der Friseurkunst.

Und es waren nicht nur die Wolmirstedter, die die richtige Antwort wussten. So kamen Anrufe auch aus Jersleben und Elbeu. Insgesamt wussten letztlich acht Leser der Volksstimme die Lösung. Und es blieb bei vielen nicht allein bei der Antwort. Manch Wissenswertes war am Telefon zu erfahren. So zum Beispiel, dass ein Zwerchhaus ein mehrgeschossiger Aufbau eines geneigten Daches ist. Das Zwerchhaus hat einen Giebel und ein eigenes Dach. Der Zwerchgiebel steht in der Flucht der Gebäudeaußenwand. Dadurch unterscheidet sich das Zwerchhaus von der Gaube, die unabhängig von den Außenwänden auf dem Dach positioniert ist. Das Dach des Zwerchhauses ist häuf g als Satteldach ausgebildet. Dessen First verläuft quer ( zwerch ) zum Dachfrst des Hauptdachs. Übrigens, gewonnen hat das inzwischen siebente Rätsel Josef Stehlik aus Wolmirstedt, der seinen Preis, eine Armbanduhr, in der Redaktion abholen kann. Das achte Bilderrätsel wird am kommenden Sonnabend veröffentlicht.