Eine Ausstellung über den Hornhäuser Reiterstein ist am Sonnabend in Hornhausen in Anwesenheit von Landrat Thomas Webel eröffnet worden. Am Nachmittag haben die Hornhäuser die Ausstellungseröffnung mit einem kleinen Fest in und vor der Kirche St. Stephani gefeiert.

Hornhausen. Noch bevor die Festveranstaltung begonnen hat, war das Interesse groß, haben die Besucher schon den einen oder anderen neugierigen Blick in die Ausstellung gewagt. Um sich jedoch alles genau ansehen zu dürfen, mussten sie sich noch etwas gedulden. Denn zunächst wurde es offziell in der Hornhäuser Kirche St. Stephani, es war Musik zu hören und wurden Reden gehalten.

Für die Musik sorgten der Hornhäuser Frauenchor, ein Musikschul-Trompetentrio sowie der Akkordeonspieler Lucas Filly und für die Reden unter anderem Bürgermeister Lothar Lortz sowie Landrat Thomas Webel.

Wobei Lortz die Gäste nicht vorrangig als Bürgermeister, sondern vor allem als Vorsitzender des Kirchturmfördervereins begrüßte. Im Namen des Vereins also, dem diese Ausstellung zu verdanken ist. Denn es waren vor allem Vereinsmitglieder, die in den zurückliegenden Wochen und Monaten sehr viel Material über die Geschichte des Reitersteins zusammengetragen und aufbereitet hatten, der aus dem 8. Jahrhundert stammt und im Jahr 1874 von den Hornhäuser Bauern Friedrich und Christoph Dietrich beim Pf ügen gefunden worden war.

Und der inzwischen nicht nur als Original im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, sondern zudem im Wappen des Landkreises Börde zu sehen ist. Weshalb Landrat Thomas Webel auch die Schirmherrschaft über die Ausstellung " selbstverständlich gern " übernommen habe, wie er in seiner Rede sagte. In der er zudem die Arbeit des Kirchturmfördervereins und den Zeitpunkt der Ausstellungseröffnung zum internationalen Museumstag lobte.