Ackendorf ( msc ). Mit einem Fackelzug eröffnete das kleinste Dorf der Hohen Börde bereits am Gründonnerstag die Osterfeierlichkeiten in der Verwaltungsgemeinschaft. Traditionell halfen die Feuerwehren von Ackendorf und Schackensleben bei der Organisation. Während sich die Ackendorfer um die Absicherung des Fa ckelumzuges kümmerten, wirbelten die Schackensleber Kameraden bei den Vorbereitungen des Osterfeuers. Maßgeblich an der Organisation beteiligt war der vor einem guten Jahr gegründete Ackendorfer Feuerwehrverein, dessen Führungsduo Steffen Altendorf und Matthias Stempera wieder die Erxleber Schalmeienkapelle für den Umzug gewinnen konnte, dem gut 100 Kinder und Erwachsene folgten. Am Osterfeuer lockte als Imbiss deftiger Gulasch.

In allen 14 Gemeinden loderten vor allem am Ostersonnabend die Feuer. Das größte ging traditionell auf dem Wartberg zwischen Niederndodeleben und Irxleben über die Bühne. Hier hatten die " Wartbergfreunde " eingeladen. Der Brauch der Osterfeuer stammt aus alten Zeiten. Er soll den Winter vertreiben. Der Schein des Feuers soll eine reinigende Wirkung haben und die keimende Saat vor bösen Geistern schützen. Früher wurde deshalb die Osterfeuer-Asche auf die Felder verteilt.