Hillersleben. " Ich freue mich über das positive Echo bei den Vertretern der Hillersleber Vereine ", zog Bürgermeister Hans Hirche am Montagabend die erfreuliche Bilanz einer Premierenveranstaltung. Er hatte die Vereinsvertreter zu einer Gesprächsrunde in das Gemeindebüro eingeladen, an der mit Katrin Krull, Christine Rauhut und Eva Lakenmacher auch einige Gemeinderatsmitglieder teilnahmen.

Bezeichnet man das Nachbardorf Neuenhofe oft als das Vereinsdorf, so braucht sich auch Hillersleben nicht zu verstecken. Immerhin gibt es mit dem Anglerverein, dem Sportverein Grün-Weiß, dem Kleingartenverein " Gemeinschaft Hillersleben ", dem Brieftaubenzuchtverein von 1860 " Auf zur Heimat ", dem Bürgerhausverein " Am Köhlerberg " und dem Förderverein " Historische Klosteranlage und Klosterkirche Hillersleben " sechs aktive Vereine im Dorf. Dazu kommt noch die Runde um Ingolf Quaschny, die seit einigen Jahren im Dorf niveauvolle Karnevalsveranstaltungen auf die Beine stellt.

" Die Vereine sind ein wichtiger Motor im gesellschaftlichen Leben unserer Gemeinde ", betonte Hans Hirche. Er wies darauf hin, dass es bei der Vorbereitung und Durchführung der 1050-Jahrfeier von Hillersleben im vergangenen Jahr bereits eine gute Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und der Gemeinde gegeben habe. " Diese guten Erfahrungen sollten wir nutzen und weiter ausbauen ", so der Bürgermeister.

Hirche richtete das Augenmerk der Vereinsvertreter auch auf die kommunale Zukunft von Hillersleben. Das Dorf wird voraussichtlich zum 1. Januar 2010 gemeinam mit den Nachbargemeinden Born und Neuenhofe die neue Gemeinde " Westheide " bilden. Auch bei der Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden als gleichberechtigte Partner sei ein gut funktionierendes Vereinsleben wichtig.

Kein zusätzliches Geld

Eines konnte der Bürgermeister allerdings nicht : den Vereinen zusätzliche finanzielle Mittel zusagen. Das gibt der aktuelle Gemeindehaushalt nicht her. " Ich finde es gut, dass sich erstmals Vertreter der Gemeinde und der Vereine gemeinsam an den Tisch setzen und beraten ", sagte Günter Knüppel vom Kichenförderverein.

Ein wichtiges Ergebnis der Montagsrunde bei belegten Brötchen ist die angedachte Erstellung eines Veranstaltungskalenders für Hillersleben. " Dann kann es nicht wieder passieren, dass es zwei Faschingsveranstaltungen an einem Tag in Hillersleben gibt ", waren sich Ingolf Quaschny und Jutta Kronig vom Bürgerhausverein einig.