Die Arbeiten zur Umfeldgestaltung an der Halle der Freundschaft kommen gut voran. Für den 22. Mai ist die Fertigstellung geplant. Eines der Schmuckstücke soll dann eine geschwungene Sitzmauer vor dem Haupteingang sein, die ganz besonders gestaltet wurde.

Wolmirstedt. Pandabären essen gerne Bambus. An der neuen, geschwungenen Sitzmauer vor der Halle der Freundschaft würden sich die Tiere aber die Zähne ausbeißen, obwohl die Mauer in einem Bambus-Oberfächendesign gestaltet wurde.

" Das ist schon ein Hingucker ", lobte Simone Heiß vom Bauamt bei der wöchentlichen Vor-Ort-Beratung. Der Formenbau der Sitzmauer, die bald auch noch bequemere Holzauf agen erhalten wird, wurde mit Hilfe von Matrizen gestaltet. Das sind spezielle Gussformen, die aussehen wie Bambusrohre und außen an die Mauer genagelt wurden. Durch Ausgießen der Hohlräume entstand die spezielle Oberfäche des Sitz- und Gestaltungselementes.

Im Zeitplan für die Umfeldgestaltung der Halle der Freundschaft konnten Simone Heiß, Planerin Katrin Schube und Daniel Glaner diese Woche schon wieder einige " Erledigt " -H äkchen mehr machen. Die Julius-Bremer-Straße ist mittlerweile gepfastert, auch die Parktaschen sind fertig. Auf der östlichen Hallenseite kann man auch schon die Begrünung sehen. " Wir haben dabei verschiedene Farbtupfer gepf anzt, Rosen, Tulpen, Narzissen, Astern, Sonnenhut und auch Staudenbeete mit Gräsern ", zählte Katrin Schube auf. Nach ihren Entwürfen wird das Hallenumfeld gestaltet. Und wo eine Bambusmauer ist, da wird natürlich auch noch Zwergbambus gepfanzt. Fahrradbügel und Mülleimer wurden ebenfalls schon aufgestellt, nur die Beleuchtung fehlt noch.

Am 22. Mai soll alles fertig sein. Bis dahin wird sich noch intensiv um den Platz vor dem Haupteingang und die Straße Ziegelhof, wo bisher schon Borde und die Gosse gesetzt wurden, gekümmert. " Dort wird die Straße mit gelblichen Betonsteinen gepfastert, für die Nebenanlagen verwenden wir historisches Feldsteinpfaster, das wir freigelegt haben ", erklärte Simone Heiß. Für die Pf asterarbeiten sei eine einwöchige Vollsperrung der Straße nötig, über deren Termin die Anlieger noch informiert würden. Ebenfalls in der Baumaßnahme vorgesehen war die behindertengerechte Erreichbarkeit der Zugänge. Der Haupt- und der östliche Seiteneingang wurden für Rollstuhlfahrer angepasst, damit auch Menschen mit Behinderung künftig barrierefrei die Sporthalle in der Triftstraße erreichen können.