Die Mitglieder der Hegegemeinschaft " Colbitzer Heide " trafen sich am Sonnabend in der Gaststätte " Brauner Hirsch " in Dolle zu ihrer Jahresversammlung. Bei der gleichzeitig veranstalteten Hegeschau waren die besten Trophäen des Jagdjahres 2008 / 2009 zu sehen.

Dolle. Eindrucksvoll die Präsentation von 125 Jagdtrophäen, zwischen denen die Mitglieder der Hegegemeinschaft die Tagesordnung ihrer Versammlung absolvierten. Dazu gehörten die Auswertung des Jagdjahres 2008 / 2009, die Vorstellung der Abschusspläne für die Hegegemeinschaft, den Forstbetrieb Altmark und die Bundesforst Hauptstelle sowie die Auswertung der Hegeschau.

Rolf Albrecht, Vorsitzender der Trophäenbewertungskommission, hob dabei besonders ein Rehbockgehörn hervor, das als einziges für medaillenträchtig befunden wurde. Den Bock hatte Dietmar Paul aus Lindhorst geschossen.

Die Hirschtrophäen kommentierte Alfred Schubert. Der erfahrene Forstmann gab aber zunächst einen kleinen Exkurs in Sachen Geschichte. " Im Jahr 1843 hatte der Kaiser die Colbitz-Letzlinger Heide zu seinem Hofjagdgebiet erklärt. Ein 47 Kilometer langer Zaun grenzte das Territorium ab. Zwischen 1883 und 1917 wurden hier 18 820 Stück Wild zur Strecke gebracht. Dabei ist das Rehwild noch gar nicht eingerechnet ", betonte Schubert.

Andreas Kriebel, Leiter des Forstbetriebes Altmark und Vorsitzender der Hegegemeinschaft, erläuterte noch einmal die Vorteile des Zusammenschlusses. " Die Hegegemeinschaft kann für ihre Mitglieder einen einzigen Abschussplan erstellen und genehmigen lassen. Dass ist effektiver, als wenn jeder Jagdbezirk sich einzeln dieser Mühe unterziehen müsste. "