Wolmirstedt. In der Angerstraße wurden am vergangenen Freitag vierzig Lebensbäume gepflanzt. Die Bewohner des Bodelschwingh-Hauses fassten bei der Aktion kräftig mit an, pflanzten und gossen.

" Bei unserer Zukunftswerkstatt vor einigen Jahren kristallisierte sich der Wunsch heraus, dass unsere Bewohner ein grünes Wohnumfeld möchten ", erklärt Dennis Moock, der Leiter des Wohnbereiches drei. Eine Arbeitsgruppe " Wohnumfeld " etablierte sich und erarbeitete ein grünes Konzept, zu dem nicht nur Begrenzungen, sondern auch Ruheecken und Hollywoodschaukeln gehören.

Erst einmal stand jedoch die Hecke auf dem Plan. " Wir überlegten, welche Pflanzen geeignet seien ", so Dennis Moock. " Sie dürfen nicht giftig oder stachelig sein, müssen sich gut pflegen lassen. " Die Wahl fiel auf Lebensbäume, die das Gelände nach außen gegen Hunde und ungebetene Gäste abgrenzen. Außerdem wurden noch zwei Apfelbäume in die Erde gesetzt.

Als Beraterin und Macherin hatte Nicole Dösche am Freitag den Spaten in der Hand. Sie ist eigentlich Gärtnerin, arbeitet schon lange im Bodelschwingh-Haus. Silvia Kühne, Ingrid Strauß, Gerda Kagelmann und Daniela Baethke halfen so gut sie konnten, damit sich ihr Wunsch nach mehr Grün bald erfüllt.