Landkreis. Woher hat der Eisvogel, der Vogel des Jahres 2009, seinen Namen ? Das war die erste NABU-Preisfrage dieses Jahres. Insgesamt 60 Einsendungen gingen beim Vorstand des NABU-Kreisverbandes ein und alle enthielten eine oder mehrere annehmbare Lösungen, teilt der Naturschutzbund mit. Denn genau ist die Herkunft des Eisvogelnamens nicht bekannt.

Insgesamt 41 Mal wurden das stahlblaue Rücken- und das rostrote Brustgef eder und der davon abgeleitete " Eisenvogel " als Namensbegründung angeführt. 34 Antworten enthielten eine Ableitung vom althochdeutschen " eisan " ( glitzern, schillern ) oder den Beinamen " Schillervogel ", von dem sicherlich auch die Bezeichnung " Fliegender Edelstein " abstammt. 15 Mal wurde vermutet, dass der Eisvogel seinen Namen erhielt, weil er das ganze Jahr über wenig zu beobachten ist und im Winter bei Schnee und Eis an eisfrei gebliebenen Gewässern besonders auffällig ist. Auch Ableitungen aus der Mythologie und der Bibelgeschichte wurden genannt.

Aus den Einsendungen wurden wie immer zwei Gewinner ermittelt : die zehnjährige Stefanie Ribbe aus Glindenberg und Karl-Heinz Rasche aus Magdeburg. Als Gewinne gab es diesmal unter anderem passend zur Frage eine Eisvogeltasse und ein kleines Vogelbestimmungsbuch.

Über eine Einsendung der Klasse 5 a der Gutenberg-Schule Wolmirstedt hat sich der NABU-Vorstand besonders gefreut. Sie enthielt fünf Zeichnungen zum Eisvogel. Mitglieder des NABU brachten der Klasse deshalb einen Bastelbogenklassensatz. Die fünf Künstler erhielten außerdem ein kleines Vogelbestimmungsbuch und einen Rudi-Rotbein-Plüschstorch.