Barleben. Ecole – die gemeinnützige Elterninitiative, Trägerin zweier internationaler Schulen – hat sich für Barleben entschieden. Und dabei bleibt es. Dort wird das neue Gymnasium gebaut. Das wächst bereits. Im September 2008 hatte eine Fachjury aus Architekten und Vertretern der Schule einen Entwurf ausgewählt, der in die Realisierung gehen soll. Darüber, wo das neue Gymnasium stehen wird, gab es ziemlich schnell Klarheit. Das Objekt wird auf dem Gelände der ehemaligen Schokoladenfabrik, dem jetzigen Standort der Elektromotoren und Gerätebau GmbH ( EMB ), errichtet. Das ist nur ein paar Schritte vom Bahnhof entfernt. 77 Prozent der Schüler sind von auswärts und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. EMB hatte keine Probleme damit, seinen Standort in der Bahnhofstraße zugunsten des neuen Ecole-Gymnasiums zu räumen. Durch diesen Deal löst der Betrieb sogar ein ureigenes Problem. Auf dem alten Gelände kann er räumlich nicht mehr expandieren. " Wir machen Platz für Ecole und ziehen auf die grüne Wiese in den Ostfalenpark ", sagt EMB-Geschäftsführer Klaus Olbricht. Zwei Häuser wurden inzwischen für Ecole freigemacht, um sie für den Umbau vorzubereiten. Ist der erste Bauabschnitt realisiert, ziehen die ersten Klassen und die Fachkabinette zum neuen Standort um. Für den 1. April ist ein Rundgang mit interessierten Eltern vorbereitet ( begrenzte Teilnehmerzahl ). Anfang Juni wird es einen Arbeitseinsatz zur Gestaltung der Klassenräume im ersten Haus geben. Internationale Grundschule und Internationales Gymnasium haben bereits jetzt zusammengenommen mehr Schüler als Grund- und Sekundarschule am Ort. Und die Entwicklung geht weiter. Bis 2015 / 16 ist die Verdopplung der jetzigen Schülerzahl von 386 auf 820 prognostiziert. Die Internationale Grundschule " bewohnt " bereits einen 6, 3 Millionen Euro teuren, hochmodernen Schulneubau in der Barleber Schulstraße.