Barleben (cl). Sie kennen sich mit Wasser aus. Aber wenn es in Massen von oben kommt, so wie am Sonnabend, dann sind auch die Feuerwehrmänner ratlos. Den ersten Besuchern zum Tag der offenen Tür blieb nichts weiter übrig, als durch Pfützen zu hüpfen und sich unter Schirmen zu drängeln, um den zahlreichen Schauvorführungen zuzusehen.

Was das Programm betraf, hatten die Barleber Kameraden nämlich wieder viel organisiert. Seit März kümmerte sich eine Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Feuerwehrleuten und Fördervereinsmitgliedern, um die Ausgestaltung dieses Tages. Und dabei konnten sie wie gewohnt auf Unterstützung zählen. Thomas Jobke von der Feuerwehr Meitzendorf demonstrierte, was passiert, wenn Spraydosen erhitzt werden oder wie gefährlich es ist, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen. Nach der beeindruckenden Flamme merkten sich die Besucher, dass man in so einem Fall lieber den Deckel auf die Pfanne legen oder den Brand mit einer Decke ersticken sollte.

Uwe Grigoleit, Leiter der Werkfeuerwehr des Kaliwerkes Zielitz, hatte den Feuerlöschtrainer mitgebracht, an dem sich die kleinen und großen Besucher ausprobieren konnten. Ein Barleber Unternehmen hatte den Hubmast zur Verfügung gestellt, der einen Ausblick aus zwölf Metern Höhe garantierte. Doch wer sich nach oben befördern ließ, der sah, dass sich die Regenwolken einfach nicht verziehen wollten.

Nach der Mittagszeit wurde es trotzdem voll im Gerätehaus. Trat doch die große Gruppe vom Kindergarten "Barleber Schlümpfe" auf und hatte Muttis, Vatis, Omas und Opas als begeistertes Publikum im Gepäck. Und die blieben auch nach dem kleinen Programm da, stärkten sich mit Kuchen, Kaffee oder Herzhaftem vom Grill. "Wir danken unserem Förderverein ganz herzlich, der sich um die gastronomische Versorgung gekümmert hat", lobte Gemeindewehrleiter Patrick Säuberlich das Engagement des 69 Mitglieder zählenden Vereines.

Wie gut die Vereine in der Gemeinde zusammenarbeiten, zeigte sich auch daran, dass der Chor der Volkssolidarität vorbeigekommen war, um Frühlingslieder zu singen.

Natürlich ging es beim Tag der offenen Tür auch um die Feuerwehrtechnik, standen die Autos für neugierige Besucher bereit. Jugend- und Kinderfeuerwehr zeigten, was sie im vergangenen Jahr gelernt hatten. Und so konnte das Wetter der Laune nichts anhaben, sprachen Besucher und Organisatoren von einem sehr gelungenen Tag der offenen Tür. Für die Kameraden klang der noch mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

   

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