Auf dem Museumshof in Colbitz waren gestern die Kinder der Maxi-Gruppe der Glindenberger Kindertagesstätte "Kleine Elbstrolche" zu Gast. Und dabei hatten sie eine besondere Mission, denn nach ihrer letzten Lektion erhielten sie eine Waldfuchs-Urkunde von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Colbitz. Als die Sechsjährigen die vielen Eulen in der Eulenausstellung auf dem Colbitzer Museumshof sahen, staunten sie. Und sie lauschten auch gespannt, was Herbert Bilang ihnen über die nacht-aktiven Vögel erzählen konnte. Und das war weitaus mehr, als dass die Eulen sehr gut hören können.

Zuvor hatten sie bereits an der Allee der Bäume des Jahres gezeigt, wieviel sie in den vergangenen Lektionen in dem Projekt "Waldfüchse" bereits gelernt hatten. "Das ist eine Eiche", rief einer munter bereits am ersten Baum und auch das Erkennen von Linde, Eibe und Ahorn war für die Mädchen und Jungen ein Kinderspiel.

Weitere Informationen rund um die Bäume und den Wald erfuhren sie in der Forstausstellung, die ebenfalls im Museumshof integriert ist. "Die ¿Waldfüchse‘ sind ein Projekt von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, das die Kinder nachhaltig mit der Natur vertraut machen soll", erklärte der Colbitzer Revierförster Holger Peine. So behandelten die Kinder im Rahmen von zehn Themenschwerpunkten zum Beispiel die Baumarten, die Vögel des Waldes, den Wasserhaushalt, unternahmen eine Waldwanderung und absolvierten die Waldjugendspiele. So wurden ihnen Natur und Wald praxisnah erlebbar gemacht. Wie eben auch am Abschlusstag gestern in den thematischen Ausstellungen auf dem Colbitzer Museumshof.

"Ich möchte mich für die gute Unterstützung und die gute Organisation bei Holger Peine und seinen Forstwirten vom Betreuungsforstamt Letzlingen, bei Ulrich Höhne und Hagen Schröder von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sowie dem Leiter des Museumshofes der Gemeinde Colbitz, Herbert Bilang, bedanken", sagte Sylvia Brandt als Leiterin der Kita "Kleine Elbstrolche", die zugleich auch Erzieherin der Maxi-Gruppe ist. Auch den Müttern Cornelia Martin und Antje Wallmann, die die Kinder zum Museumshof begleiteten, galt ihr Dank.

Von Eltern der Kindern, die im Vorjahr an dem Projekt teilgenommen hatten, weiß Sylvia Brandt, dass die Kinder auf das Wissen in der Schule aufbauen konnten.