Mit dem ersten Schultag nach den Pfingstferien ist auf dem Parkplatz neben der Mittellandhalle die Containerschule in Betrieb gegangen. Sechs Klassen der Jahrgangsstufen 7, 8 und 10 bezogen darin Räume. Im Flachbau auf der Nordseite wird Fremdsprachenunterricht erteilt. Am Internationalen Gymnasium "Piere Trudeau", dessen Ableger die Containerschule auf dem Parkplatz ist, sind zurzeit 230 Schüler angemeldet. Mit dem neuen Schuljahr kommen 75 hinzu.

Barleben. In der ersten Maidekade nahm mit Unterstützung eines Autokrans für Schwertransporte aus Dodendorf im Landkreis Börde die Containerschule der Ecole-Stiftung Gestalt an. Ein führendes Unternehmen für mobile Raumsysteme aus Wissen in Rheinland-Pfalz hatte die 56 Mietcontainer geliefert und auf dem Parkplatz neben der Mittellandhalle zusammengefügt. Zum Schluss war der Pausenhof aus rückbaufähigem Verbundpflaster fertig geworden, sodass der Schulbetrieb in der Übergangslösung wie vorgesehen am Dienstag, dem 25. Mai, losgehen konnte.

Die Gemeinde hatte im März ihr grundsätzliches Einverständnis zur Errichtung von Klassenräumen in Containerbauweise auf dem Parkplatz Breiteweg 148 erklärt. Die zweistöckige Containerschule mit insgesamt zwölf Klassenräumen inklusive Pausenhof wird als Übergangslösung bis zur Fertigstellung des neuen Gymnasiums in der Bahnhofstraße gebraucht. Die Zahl der Schüler des Internationalen Gymnasiums "Pierre Trudeau" ist auf 230 gestiegen. In neuen Schuljahr sind es 75 mehr. Für die Zukunft wird von 550 gesprochen. Die Herrenvilla nebenan ist kapazitätsmäßig erschöpft. Der Schulträger hatte zwischenzeitlich Raumkapazitäten in der Sekundarschule Barleben angemietet.

Das neue Gymnasium soll im ersten Halbjahr nächsten Jahres (möglichweise im Mai) fertiggestellt sein. Bis zum Einzug in den Neubau nutzen die Schüler teilweise noch die Fachkabinette der Sekundarschule.

Der zeitlich befristete Wegfall von Pkw-Stellplätzen soll durch die Erweiterung des Parkplatzes an der Abendstraße kompensiert werden.