Zerbst. Mit Enthusiasmus und Tatendrang begann am Dienstagabend der Sozial-, Schul-, Bildungs- und Sportausschuss der Stadt Zerbst das Jahr.

Beschlüsse standen nicht auf der Tagesordnung, dafür die Erarbeitung eines Arbeitsplanes für 2011. Der Ausschuss ist bekannt dafür, gerne Einrichtungen zu besuchen und sich vor Ort über die Dinge zu informieren, über die er irgendwann einmal entscheiden könnte.

Ausschussvorsitzender Bernd Adolph sammelte die Vorschläge der anwesenden Mitglieder zusammen. Andrea da Silva Ferreira schlug die Besichtigung der evangelischen Grundschule auf der Schloßfreiheit vor.

Bernd Adolph schlug vor, den bald fertiggestellten Ausstellungsraum im Museum der Stadt Zerbst – die Tonne – anzusehen und dabei Museumsleiter Heinz-Jürgen Friedrich um einen Vortrag über die geplante Wanderausstellung zum Jubiläum "800 Jahre Anhalt" zu bitten. Auf die Frage, ob zu dieser Gelegenheit auch weitere Stadtratsmitglieder eingeladen werden sollten, sprach sich Kulturamtsleiter Andreas Dittmann für eine andere Lösung aus. Der Ausschuss könne problemlos dem Vortrag folgen und die weitere Sitzung in der Tonne abhalten. Für den Stadtrat sei der Raum jedoch zu klein. Einen Vortrag über Anhalt bereite derzeit zudem Dietrich Franke vor, der dann vor dem Stadtrat präsentiert wird.

Ortsbürgermeisterin Regina Frens sprach im vergangenen Jahr eine Einladung an den Ausschuss aus, die Schauschmiede in Steutz zu besuchen. Dem kommen die elf Ausschussmitglieder gerne nach und werden den Termin wohl in die Spargelzeit legen.

Ruth Buchmann, eines der drei neuen Ausschussmitglieder, schlug vor, dass Petra Handrich, Vorsitzende des Seniorenbeirates, zum Ende des Jahres die Arbeit des Gremiums vorstellen könnte. Im Zuge dessen schlug Adolph die Besichtigung der DRK-Begegnungsstätte am Markt vor, kombiniert mit einem Besuch der neuen Räume der Tourist-Info nebenan. "Dieser Termin lässt sich auch mit dem Vortrag von Petra Handrich gut verbinden", so Adolph.

Des Weiteren kam die Grundschule Astrid Lindgren zur Sprache. Ein neuer Sportplatz hinter der Schule ist im Entstehen und bildet das Ende großer und langwieriger Investitionen an der Einrichtung.

Die genaue Verteilung der Termine steht noch nicht fest. Einzig für den Februar ist die Sitzung in der Tonne bereits fest eingeplant.