Zerbst l Erst standen wochenlang Absperrzäune auf dem Grünstreifen zwischen Sparkassenparkplatz und Kauflandparkplatz entlang der Straße "Zur Nuthe" in Zerbst. Dann wurden diese zum Großteil gegen Poller ersetzt. So oder so: Das "wilde" Parken hat ein Ende und ist dort seit Monaten nicht mehr möglich.

Der Zerbster Marian Konratt fragte Ende November im Stadtrat während der Einwohnerfragestunde nach, was die Absperrungen dort sollen. Seiner Meinung nach, werde diese Fläche zum Parken gebraucht.

"Die Einrichtung eines Parkplatzes setzt die Widmung einer öffentlichen Verkehrsfläche voraus", heißt es in dem Antwortschreiben des Ordnungsamtes zu diesem Sachverhalt. Im Anschluss an die Widmung, wäre die Fläche auszubauen und für eine Bewirtschaftung mit Parkautomaten zu versehen. Da dies mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden ist, gab die Stadtverwaltung dafür keine Empfehlung ab.

Da es sich bei der Fläche um eine städtische Grünfläche handelt, erging stattdessen die Festlegung, diese mit Pollern zu begrenzen, um so das bisherige "wilde" Parken in diesem Abschnitt zu unterbinden. Lediglich die Zufahrt zum asphaltierten Weg wird weiterhin durch Absperrzäune blockiert.