Im Kornmuseum in Nutha geht es schon in der nächsten Woche weiter mit den Angeboten in der Kreativwerkstatt. Das vergangene Jahr war ein erfolgreiches. 200 Besucher kamen zu den 25 Veranstaltungen.

Nutha l Kinder und Erwachsene, junge Leute, Senioren, Nuthaer und Gäste waren im vergangenen Jahr im Kornmuseum anzutreffen. 25 Veranstaltungen standen im Kalender des Kornhausteams. 200 Besucher konnten gezählt werden. An manchen Nachmittagen kamen mehr, an anderen weniger Gäste. Neu im letzten Jahr waren die Angebote Origami, Kartoffeldruck und das Waschen mit Frau Schunke. Die beiden letztgenannten Veranstaltungen wurden nicht so gut angenommen. Ob es am Termin lag oder an etwas anderem, kann Birgit Herrmann vom Kornmuseumsteam nicht nachvollziehen. Die Organisatoren - das Fünfergestirn aus Sylvia Rothe, Birgit Herrmann, Hildegard Schunke, Wolfgang Kienzler und Roswitha Schroedter - waren etwas enttäuscht, hier nicht den Geschmack der Besucher getroffen zu haben.

So wird es in diesem Jahr kein Origami wieder geben. Auch die Traumfänger, das Maskenbasteln, Trockenfilzen, Kartoffeldruck, Backen mit alten Formen, Fadengrafik, Serviettentechnik, Batik, Drachen basteln und auch das Waschen mit Frau Schunke tauchen nicht im Programm für 2014 auf. Dafür gibt es einige Alternativen, wie das Herstellen einer Futterglocke für Vögel, das Anfertigen origineller Anstecknadeln, Ostereier mit sorbischer Wachstechnik bemalen, das Gestalten von Grußkarten mit getrockneten Blumen, eine Igelwohnung bauen oder Geschenkverpackungen aus Kalenderblättern, ebenso wie eine Wanderung rings um Nutha und eine Überraschungsveranstaltung. Die Termine sind nebenstehendem Infokasten zu entnehmen.

"Wir hoffen, dass in diesem Jahr unsere Veranstaltungen großen Anklang finden, und wir zufriedene Besucher haben", so Birgit Herrmann, "dann freuen wir uns auch, dass sich unsere Bemühungen und teilweise auch Stress gelohnt haben."

Das Programm stellt das Team vom Kornmuseum jedes Jahr gemeinschaftlich auf und ist dabei bemüht, viel interessantes zu bieten und eine breite Öffentlichkeit anzusprechen. Schon im Herbst muss alles in Sack und Tüten sein. Da wird ausgewertet und überlegt, was übernommen wird, was abgesetzt und was ausprobiert wird. Der Veranstaltungskalender muss natürlich rechtzeitig weitergereicht werden und dann auch in Druck gehen.

"Man muss sich schon ganz schön was einfallen lassen, um die Leute zu locken", meinte Roswitha Schroedter. Viele bekannte Gesichter sind oftmals an den Nachmittagen anzutreffen, dazu kommen dann immer wieder neue Leute. Die meisten, die regelmäßig dabei sind, schätzen das Ambiente im Kornmuseum, das gesellige und gemütliche Beisammensein, das die kreativen Experimente einrahmt. "Wir danken allen Besuchern, die uns die Treue gehalten haben", erklärte Roswitha Schroedter stellvertretend für die Macher in Nutha. Auch im sechsten Jahr sei man erfreut gewesen, "wie viele zu uns gehalten haben."

Ein Dankeschön geht aber auch an die LandFrauen und den Verband für die Unterstützung. Hier konnten zwei gut besuchte Kräuterseminare und zwei Nähkurse durchgeführt werden. Nicht zu vergessen gebührt auch dem Erntekronenteam und allen anderen Helfern ein Dankeschön - in Nutha profitiert man von einem gegenseitigen Geben und Nehmen. Im Kornmuseum wird die Saison am Sonnabend, 18. Januar, mit dem Wolle spinnen eröffnet. Alle Veranstaltungen beginnen 14 Uhr.

 

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