Die Bürger vor Ort sind begeistert, es gibt zahlreiche Likes via Facebook - die Garitzer Trafostation ist zum echten Hingucker geworden.

Garitz l Trafohäuschen, Ortsnetzstationen und Kabelverteilerschränke gehören zu jedem Ortsbild. Doch trist und langweilig ist vorbei. Aus eher unscheinbaren Verteilanlagen macht Avacon mit Hilfe von professionellen Fassadenmalern nach und nach richtige Hingucker. Über so ein Schmuckstück können sich seit Ende des vergangenen Jahres die Garitzer freuen. Modern, zum Dorf passend und farbenfroh kommt der ehemals graue Kasten daher. "Es sieht toll aus", zeigte sich Ortsbürgermeister Mario Rudolf begeistert.

Bei der Motivwahl war die Ortschaft beteiligt. Das Bild sollte an der Stelle passen. Die Entscheidung fiel für die beiden Radfahrer am Feldrand, da ja der Flämingradweg entlangführt. Mit Rudolf freute sich auch Avacon-Kommunalreferent Klaus Schmekies über das gelungene, über drei sichtbare Seiten reichende Kunstwerk.

Die von Avacon beauftragten Fassadenkünstler der Firma ert-efx aus Potsdam hatten die Station vor der eigentlichen Bemalung grundiert. Noch kurz vor Silvester, das Wetter ließ es zu, gingen Markus Ronge und Christian Hipp mit einer Vielzahl von Spraydosen frisch ans Werk. Innerhalb weniger Stunden entstand der fast echt wirkende Anblick mit der Dorfkirche im Hintergrund.

In den letzten zwei Jahren ließ Avacon rund 100 Station im Netzgebiet gestalten. In diesem Jahr sollen weitere dazu kommen. Nicht nur der Anblick im Ortsbild wird hier verschönert. Diese Aktion hat sich tatsächlich als erfolgreiche Präventation gegen wilde Graffiti erwiesen, bestätigte Schmekies. Im Netzgebiet Genthin stehen mit Garitz nun 35 verschönerte Stationen.