Zerbst l Anfang Januar begannen im Krankenhaus Zerbst die Bauarbeiten zur Vorbereitung der Installation eines Magnetresonanztomographen (MRT). Auch eine neue Röntgenanlage kommt zum Einbau. "Da es sich bei einem MRT um ein recht großes und aufgrund der magnetischen Spule auch recht schweres Gerät handelt, sind die Bauarbeiten entsprechend aufwändig und werden bis Ende April des Jahres andauern", erläuterte Krankenhaussprecher Dr. Dieter Thielemann.

Der Baubereich wird in dieser Zeit abgetrennt und abgedichtet. Der Durchgang zwischen der Notfallaufnahme und Radiologischen Abteilung ist gesperrt. Auch der Besucheraufgang zur Entbindungsstation von der Radiologie aus muss für die Zeit der Bauarbeiten geschlossen werden. Der Zugang zur Entbindungsstation ist über die Station 5 möglich und wird entsprechend ausgeschildert. "Geschäftsführung und Klinik-leitung bitten Patienten, Besucher und die Mitarbeiter des Krankenhauses um Verständnis für die baubedingten Einschränkungen und Beeinträchtigungen. Diese werden auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt", so Thielemann.

Während der Ruhezeit von 12 bis 14 Uhr ruht auch der Bau. An den Röntgenleistungen für stationäre und ambulante Patienten gibt es während der Baumaßnahmen keine Abstriche.

Die Installation eines MRT stellt für das Zerbster Krankenhaus einen diagnostischen Meilenstein dar. Thielemann: "Dadurch erweitern sich die Möglichkeiten für die Behandlung zahlreicher Erkrankungen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich beträchtlich."

Unterdessen sind die Baumaßnahmen zur Erneuerung der Rampe zum Haupteingang des Krankenhauses abgeschlossen. "Der Zugang zum Haus ist damit sicherer und schöner geworden", so Thielemann.