Berlin l "In Köthen gibt es Bach, in Bitterfeld-Wolfen Industriegeschichte und in Zerbst die Zarin Katharina", zählt Hans-Ulrich Reisbach vom Tourismus-Marketing des Landkreises Anhalt-Bitterfeld auf. Sein Ziel auf der Grünen Woche in Berlin: "Wir wollen die regionalen Köstlichkeiten und den Tourismus verbinden."

Reisbachs Urteil nach dem ersten Wochenende auf der Messe: "Einfach Wahnsinn." Die Grüne Woche sei richtig gut besucht und die Gäste sehr aufgeschlossen. Mit welchen Argumenten überzeugt Reisbach die Besucher von einem Besuch in Anhalt-Bitterfeld? "Neben der großen Vielfalt in Sachen Gastronomie, grenzt eine historische Sehenswürdigkeit an die andere."

Elke Witt sortiert am Stand der Tourismus-Region Anhalt, Dessau, Wittenberg gerade neue Radfahrkarten in die Ständer. "Das Infomaterial für die Vier-Flüsse-Radtour und natürlich den Elberadweg sind besonders beliebt", sagt Witt. Sie und ihr Team mussten bereits neue Broschüren aus Wittenberg mitbringen. Elke Witt freut sich über die Besucher aus der ganzen Welt und weiß aus Erfahrung: "Solche Vielfalt für uns zu werben, gibt es auf keiner anderen Messe."