Was sie für ihren Rücken tun können, das lernten Güterglücker Kita-Kinder in einem Projekt.

Güterglück l Rückenschule ist nicht nur etwas für haltungsgeschädigte Erwachsene und ältere Menschen - nein, auch Kinder können schon etwas für ihre Rückengesundheit tun. Eine spielerische Kinderrückenschule wurde in der vergangenen Woche in der Güterglücker Kita durchgeführt. Sandy Heine, Physiotherapeutin in Deetz, aber noch in Elternzeit, kam jeden Tag in der Woche für eine Übungsstunde zu den Mädchen und Jungen der Spatzengruppe, in der auch ihre eigene Tochter Paula betreut wird.

2012 hatte die junge Frau die Qualifizierung für die Kinderrückenschule gemacht, und nun wollte sie gerne mit Kindern das Erlernte anwenden. Sie bot sich in der Kita an, und gerne wurde das Projekt angenommen. Eine halbe bis dreiviertel Stunde nahmen die Rückenschulübungen jeden Tag in Anspruch. Spielerisch versuchte Sandy Heine Bewegungen und Haltungen mit den Kindern, die in diesem und im nächsten Jahr eingeschult werden, auszuführen. Zunächst sollten die Kinder auch theoretisch verstehen, was es mit der Wirbelsäule, dem Rücken, dem richtigen Stehen und Sitzen, der richtigen Haltung auf sich hat. Dazu dann die Praxis. Da gehörten Zahlen- und Figurenspiele dazu. Da musste ein Partner etwas vormachen und der andere nach. Auch ein paar Rhythmusinstrumente kamen zum Einsatz.

Bei 15 Kindern auf einmal erwies sich das Unternehmen oftmals als gar nicht so einfach. "Insgesamt haben die Kinder aber gut mitgemacht", fand Sandy Heine. Sie konnte sehen, wie einige sich schwerer tun und anderen Kindern die Übungen leicht fallen, ganz unterschiedlich eben. Am letzten Tag durften die Mädchen und Jungen noch einmal ihre Lieblingsübungen benennen und wiederholen.

Besonders gut an kamen, der Bauer, der den Acker bestellt oder die Pizza, die auf dem Rücken gebacken wurde. Da lagen alle kleinen Racker ganz ruhig auf dem Boden und ließen sich massieren.

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