Das Steckebu Juchhu! erklang wieder zur Veranstaltungspremiere der 39. Session beim SCC. Das Programm lässt keine Wünsche offen.

Steckby l "Es wird sicher nicht ganz leicht, in den noch folgenden Veranstaltungen eine Steigerung zu schaffen, aber wir geben unser Bestes", erklärte Chris Troeder vom Vorstand des Steckbyer Carnevalsclubs (SCC) nach der gelungenen Premiere am Sonnabendabend. Auch die befreundeten Karnevalisten aus Barby, die im Bus mit etwa 25 Personen angereist waren, bescheinigten den Steckbyern durch ihren Präsidenten Michael Wolfram "Ihr macht ´nen Superfasching".

Das Erlebnis hatten auch alle anderen Gäste im fast vollbesetzten Saal der Gaststätte "Zum Biber". Die meisten waren sogar der Aufforderung, in Kostümen zu erscheinen, nachgekommen und hatten sich kreativ mächtig ins Zeug gelegt - von Cindy aus Marzahn bis zur Biene Maja, vom Polizisten bis zu Frankenstein war alles vertreten. Als Moderator begrüßte Thomas Schoberth das närrische Publikum. Nach dem Narrenrat führte die Funkengarde das Prinzenpaar in den Saal. Josi I. und Thilo I. eröffneten die Kussfreiheit und nahmen Platz auf ihrem Thron, der passend zum Motto "39 und charmant, Steckby rockt den Elbestrand" ein Strandkorb war.

Dann jagte ein Höhepunkt den anderen im fast dreistündigen Programm. Die Funkengarde präsentierte ihren neuen Marsch, bevor die Wiesenpieper traditionell den Karnevalswalzer anstimmten. In die letzte Strophe, die jedes Jahr eine neue ist, durfte das Publikum mit einstimmen, denn der Text findet sich auf den Eintrittskarten.

Als dann wieder die Tür zum Saal aufging, stürmten die Tanzflöhe, die Tanzgruppe mit den jüngsten Kindern ab 5 Jahren, das Parkett. Nach Spanien entführten die kleinen Señoritas und ihr kleiner Caballero das Publikum und mussten gleich noch einmal zur Zugabe ran. Nach dem munteren Schlagabtausch, den sich Paul und Grete, alias Heiko Röder und Rita Mengewein, auf der Gartenbank lieferten, waren die "in den letzten Jahren gewachsenen Elbhüpfer", die auch mal als Tanzflöhe angefangen hatten, zu erleben. In der Biberklinik vermittelten Klaus und Hannelore Kürschner interessante Einblicke in die Entbindungsstation. Was fürs Auge boten die Herren vom Männerballet, als sie ihre Bodys wie Rocky zur Musik bewegten. Als Helden in Strumpfhosen setzten sie später noch eins oben drauf. Ob die Dancegirls als Indianer, Uta Koppeng als Emanze in der Bütt oder Heiko Röders Sprüche als "Assi", die Biberkirschen oder das Altweiberballett, bis hin zum Wettstreit Rock- gegen Volksmusik der Wiesenpieper mit großem Staraufgebot, hatte es jeder Programmpunkt in sich und ließ die Zeit kurzweilig und unterhaltsam vergehen.

   

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