Zerbst/Coswig/Dessau l "Es ist unglaublich, wie erfolgreich unsere Schüler bei ,Jugend musiziert` waren", freut sich Rainer Gräßler. Der Leiter der Zerbster Musikschule "Johann Friedrich Fasch" freut sich sehr für die Schüler aus seinem Hause, denn vom Regionalausscheid von "Jugend musiziert" waren beispielsweise die jungen Harfenistinnen mit der Höchstpunktzahl (25) oder 24 Punkten zurückgekehrt. Faktisch sind sie alle eine Runde weiter, so Gräßler.

Allerdings trifft das auf Emely Guth nicht zu. Zum bereits dritten Mal nahm sie teil, und erneut war sie Beste ihres Alters. Dennoch ist sie nach wie vor zu jung, um auch für den Landesausscheid zugelassen werden zu können. "Das ist das einzige Manko", erzählt Mutti Ivonne Guth.

Wie die Eltern der anderen Teilnehmer auch, war sie mit der Tochter jüngst zum Wettbewerb nach Coswig gereist. "Es war ein sehr gut organisierter Wettbewerb, das Niveau war hoch. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Jury agierte. Die nahm sich neben der bloßen Bewertung auch Zeit für jedes Kind. Da wurden Hinweise zum Vortrag gegeben, und das alles in einer sehr freundlichen und zugeneigten Atmosphäre. Man kann den Veranstaltern dafür nur danken."

Großen Anteil am Erfolg des Harfen-Nachwuchses hat zweifellos Lehrerin Rita Hartobanu. "Eine ganz ausgezeichnete und engagierte Lehrerin", lobt Ivonne Guth. Selbst an Wochenenden sei sie individuell ansprechbar, hilft und gibt Ratschläge, wenn es beispielsweise beim Üben zuhause ein Problem mit dem Instrument gibt.

Am Regionalausscheid 2014 "Jugend musiziert" hatten 139 Musikschüler teilgenommen. Die Ausscheide fanden an verschiedenen Orten statt.