Ab heute werden die Steppkes der Güterglücker Kita in Räumlichkeiten der benachbarten Förderschule betreut. Am Wochenende war der große Umzug, bei dem es viele fleißige Helfer gab.

Güterglück l Nach dem Fasching Ende Januar begann das große Einpacken in der Güterglücker Kita. Da wurde in Kisten verstaut, ein- und aussortiert und das alles neben der täglichen Arbeit mit den Kindern, die keineswegs deswegen hinten an standen. Unterstützt wurden die Mitarbeiter der Kita dabei von Kräften des Albert Schweitzer-Familienwerkes. Schränke, Tische, Stühle und gepackte Kartons, die während der Bauzeit nicht gebraucht werden, wurden eingelagert. Den Mittagsschlaf am Freitag durften die Kinder noch in Ruhe in der Kita halten, bevor das große Räumen bevorstand.

Eine starke Truppe von über 30 Eltern konnte Kita-Leiterin Susanne Thiele am Sonnabendmorgen zum Einsatz begrüßen. Alle Mitarbeiter der Einrichtung waren selbstverständlich vor Ort, teilweise sogar mit den Ehemännern. Fahrzeuge mit Anhänger standen zur Verfügung, alles war bestens vorbereitet und durchorganisiert, die Räume im hinteren Schulgebäude waren leergeräumt.

Betten, Schränke, Regale wurden von einem Haus ins andere getragen, Kleinkram auf die Anhänger geladen und zum Eingang herangefangen. Auf den Kisten war gekennzeichnet, was wo hingehört. Wo sind die Spatzen?, Wo ist der Hort? - nach ein paar Gängen war die Raumaufteilung schnell klar. Außerdem gab es Zettel mit Hinweisen, wo die Gruppen sind. Schnell füllten sich die Klassenräume mit den Sachen der Knirpse. Die Eltern arbeiteten Hand in Hand. Bald wurden schon die Betten bezogen, das Spielzeug wieder in die Schränke geräumt.

"Ich habe zwei Kinder hier", so Christoph Kaiser. "Selbstverständlich" für ihn, beim Umzug zu helfen. "Damit alles schneller geht", hatte sich auch Torsten Mücke gern bereiterklärt, mit zuzufassen. Auch für Kathrin Schulze war das keine Frage. Ob Faschingsclown oder Umzugshelferin - "ich mache alles mit", erklärte sie. Ihre beiden Kinder hatte sie bei der Oma untergebracht.

Bauchschmerzen oder andere Bedenken wegen des Umzugs waren bei Susanne Thiele angesichts der Einsatzbereitschaft der Eltern und anderen Helfern schnell verschwunden. Sie ist voll des Dankes an ihre Mitarbeiter und die von Albert Schweitzer, an die Eltern, an die Lehrer und Mitarbeiter der Förderschule, an den Gastwirt von Ossi`s Lokschuppen für die Versorgung der Helfer, die wiederum von Uwe Döhring gesponsert wurde, und natürlich an das Albert Schweitzer-Familienwerk, dass die Maßnahme ingesamt durchgeführt werden kann.

Heute werden die Mädchen und Jungen ihre neuen Räume in Besitz nehmen. Viel Platz steht den Kindern in den Klassenzimmern und großen Fluren zum Spielen, Tanzen und Toben zur Verfügung. Nur das Treppensteigen wird ungewohnt sein. "Niedrigere Handläufe werden extra noch angebracht", so die Kita-Leiterin. In dem leergeräumten Flachbau sind heute noch Kleinigkeiten zu erledigen, bevor die Bauleute für die Sanierung anrücken.

 

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